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Asien, Asien » Heimaturlaub, der zweite Teil

Heimaturlaub, der zweite Teil

Da ich ja hoffe, dass ihr alle fleißige Leser seid, werde ich nach meinem letzten halben Roman gleich mit dem nächsten weitermachen.
Ich möchte ja, dass ihr gut unterhalten werdet, nachdem wir es ja etwas schleifen lassen haben. Ich werde keine tägliche Auflistung machen über all die Dinge, die wir getan haben oder auch nicht! Genauso wie ich probiere, mich etwas kürzer zu fassen, damit ihr während dem Lesen nicht einschlaft oder sonst noch was nebenher macht. Das wäre uns gegenüber unfair und die ganze Arbeit wäre umsonst.

Wir (Oma, Opa und ich) kamen nun am Sonntagabend an und da bei uns in der Familie ja 2 Kinder zur Kommunion gekommen sind, gab es ein gemeinsames Abendessen, das ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte, denn es gab Wurstsalat! Natürlich wurde man gelöchert mit Fragen und das war ja erst der Anfang meines Aufenthaltes, wie sollte das denn noch Enden? Hätte ich das im Voraus gewusst, hätte ich eine Art Sitzung einberufen und dann hätte ich alles nur einmal erzählen müssen, aber wir wollen ja nicht so sein. In 2 Wochen kommt ja dann Daniel und wird mir die Arbeit abnehmen.

In den ersten Woche war erst einmal Post sortieren und abheften, Wohnung mal raus putzen und allen kurz „Hallo sagen“ angesagt. Die Tage wurden dann auch noch mit ein paar Arzt- bzw. Tierarzt- und Friseurterminen versehen und somit kam es, dass ich in der ersten Zeit nicht vor 12 Uhr nachts ins Bett kam!
Dann waren noch die ein oder anderen Geburtstage und das Hochzeitsgeschenk für Kalli und Michi musste ja auch noch fertig gestellt werden. Wenn die wüssten wie viel die das an Energie, Freizeit, Tränen, Ausdauer, Nerven und natürlich auch ein wenig Geld gekostet hat, würden sie sich einen Tresor dafür kaufen müssen, denn es ist Unikat! Aber es sollte ja nicht bei dem einen Geschenk bleiben und mit dem anderen waren wir dann noch die Woche vor der Hochzeit beschäftigt, als Daniel dann auch in Deutschland war.

Er kam am Sonntag den 06.05. und den verbrachten wir hauptsächlich mit Essen. Erst mittags bei seinen Großeltern und abends bei Kalli und Michi zum Grillen. Ein paar Tage später gingen wir nachträglich noch mit unseren Trauzeugen zum Essen, da wir ja an unseren Hochzeitstag nicht da waren. Gegen Ende der Woche trafen wir uns dann bei Jasmin und Tino in der neuen Wohnung, um für die kirchliche Hochzeit von Kalli und Michi alles vorzubereiten.
Da ich nun schon mal das Wort neue Wohnung erwähnt habe, und bevor ich es vergesse, erwähne ich kurz zwischen drin einen auch sehr wichtigen Termin in unserem Heimaturlaub! Da unsere Wohnung, alle die sie kennen werden das verstehen, ja in Zukunft zu klein sein wird, haben wir uns bei einem Befreundeten, Bekannten, Musikerkollegen die Wohnung im zweiten Stock angeschaut und ein paar Details besprochen, wenn wir sie nehmen würden. Was wir natürlich auch tun werden, aber nur weil das tägliche Üben mit den Instrumenten und das Geschrei des Kindes die Besitzer nicht stört (jetzt halt noch nicht)!
Schon mal vielen Dank im Voraus an die Familie Bucher und wir hoffen ihr werdet es nicht bereuen!!!!!

So, nun bin ich auch schon an einem der wichtigsten Tage in unserem Urlaub, nämlich die kirchliche Hochzeit von Kalli und Michi!
Wie soll man so einen Tag in wenig Worte fassen? Also ich bin damit total überfordert und somit würde ich das ganze an das Brautpaar weiterleiten, die derzeit (als ich den Text schrieb) noch nix von ihrem Glück wissen. Oh sind wir manchmal fies!!!!!!!!!!!!! Aber da ich nicht all die Arbeit auf die anderen schieben will, schreibe ich auch noch ein paar Zeilen.
Es ist Samstag der 12.05. und heute haben meine Eltern Silberhochzeit und unsere besten Freunde ihre kirchliche Hochzeit. Wir wollen natürlich gut aussehen und deshalb war für mich morgens schon gleich um 8 Uhr ein Friseurtermin angesetzt. Danach waren wir dann ein wenig mit unserem Outfit beschäftigt, denn wir gingen heute mal Indisch. Am Vortag mussten wir das Oberteil noch ein wenig erweitern da mein Mitbewohner das Ganze zu eng werden ließ und ich Angst haben musste, dass irgendwo eine Naht aufgeht, aber von solch spontanen Aktionen lassen wir uns mittlerweile nicht mehr aus der Ruhe bringen. Daniel spielte mit den Mellersbläsern in der Kirche und musste schon etwas früher gehen und ich nutze die Zeit um noch die restlichen Dinge zu packen, die wir für den Tag noch brauchten. An solchen Tagen ist die Vorfreude immer die schönste Freude, denn wenn alles vorbei ist fällt man sozusagen erstmal in ein Loch.
Die Kirche begann etwas später wie angesetzt, aber das lag diesmal nicht an Kalli, der für die meisten Verspätungen ja schon fast nominiert gehört, sondern an den Pastoren. Die Kirche wurde von ein paar Kindern aus dem Kindergarten, den Mellers und einer Sängerin gestaltet. An diesem Tag wurde dann auch noch ein Segen für alle Schwangeren gesprochen und somit war es nun endgültig offiziell, dass ein kleines Kallibärchen unterwegs ist!
Nach einer kurzen Ansprache des Bräutigams, der es sich nicht verkneifen konnte, uns namentlich zu erwähnen, da wir die Gäste mit der weitesten Anreise gewesen waren (was mir natürlich total peinlich war), war dann auch das Kuchenbuffet eröffnet. Die Kuchentafel war riesig und man kam gar nicht dazu, alle zu probieren. Wir hatten eh nicht soviel Zeit, da auf uns ja noch die Wohnung der beiden wartete. Nachdem sich mein Sari schon langsam verabschiedete beschloss ich, ihn für den Abend nicht mehr zu tragen denn wir wollten ja auch ein wenig feiern. Durch gute Planung und einem hilfreichen Trauzeugen der uns die Wohnungsschlüssel zu kommen ließ, war die Wohnung innerhalb einer guten Stunde fertig dekoriert und ein Teil unserer Mission erledigt. Dann ging es noch schnell nach Hause zum Umziehen und dann wieder zurück zur Feier. Dort machte man dann noch mit uns ein paar Bilder. Es ist natürlich aufgefallen, dass wir recht lange weg waren, aber wir wurden ja in diese Bilderaktion nicht eingeweiht und haben es deswegen so gelegt gehabt. Vorteil für uns war, dass die Sonne tiefer stand und in unseren Gesichtern nicht soviel Schatten war wie esbei den vorigen der Fall war, die am Nachmittag aufgenommen wurden.
Kurze Zeit später wurde das Abendessen eröffnet und auch bald darauf fing die STB an zu spielen. Der Abend wurde abwechslungsreich gestaltet und wir hatten das ein oder andere Mal tränen erfüllte Augen vor Lachen. Da unsere Braut gegen eine Hochzeitszeitung war konnten wir es uns natürlich nicht verkneifen, eine herzustellen, was natürlich genau so viel Arbeit war wie das andere Geschenk. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten bekamen wir problemlos alle 50 Zeitungen weg. Ein Buntdruck bekam das Brautpaar und zwei Exemplare wurden versteigert und gingen einmal für 40 Euro an den Herrn Müller „Hula“ und das andere für 50 Euro an „The Mellers“! Das Fest nahm seinen Lauf und irgendwann spielten die Mellers auf und es war Zeit für die Brautentführung. Wie versprochen wurde sie nicht zu lange gemacht und das Fest hatte danach sozusagen sein Hoch erreicht. Nachdem die Brautleute dann rausgeschmissen wurden, machten sich die ein oder anderen Gäste bereits auf den Heimweg.
Wir konnten uns es natürlich trotz Schwangerschaft nicht verkneifen bis zum Schluss zu bleiben und die beiden dann noch daheim zu empfangen (wovon sie auch nichts wussten).
Für den nächsten Tag war auch noch eine Überraschung geplant, denn wir konnten es uns nicht nehmen lassen, die zwei aus dem Bett zu holen um mit ihnen zu frühstücken. Danke auch hier der Familie und den Freunden, die uns bei der Aktion geholfen haben. Wir wissen bis heute nicht ob se sich gefreut haben oder nicht, denn die Gesichter waren nicht eindeutig zu deuten, aber da sie immer noch mit uns regelmäßig Kontakt haben war es wohl nicht so schlimm.

Wir sind Stolz und Glücklich über unsere Dinge, die wir getan haben und würden es jederzeit wieder tun, aber erst einmal brauchen wir ein wenig Erholung, es war auch für uns anstrengend, denn wir planten das Meiste schon seit einem halben Jahr!

Nach diesem doch sehr aufregendem Wochenende, ging es dann gleich am Montag weiter mit der nächsten Hochzeit! Auch dieses Mal waren wir zwar nur Gäste, aber Daniel durfte die Aufgaben des Trauzeugen übernehmen, es war ja auch schließlich seine Schwester die nun den Bund der Ehe einging.
Da ich mich ja schon am Samstag mit unserer neuen Kamera angefreundet hatte, übernahm ich die Bilder im Rathaus und Benjamin filmte das Ganze.
Zum Mittagessen ging es in die Gerbe nach Ailingen und anschließend ein paar Bilder machen zur kleinen Kapelle auf dem Berg. Kaffee und Kuchen gab es bei Eberles mit anschließendem Abendessen.
Wir freuen uns riesig für die beiden und gratulieren nochmals, auf dass es lange hebe!

Die nächsten Tage verliefen dann eher ruhiger und es war auch mal wieder ein Feiertag in Aussicht. Es ist sehr merkwürdig wenn man es nicht gewohnt ist, dass an diesen Tagen wirklich nix läuft. In Singapur gibt es zwar Feiertage aber die Geschäfte haben trotzdem auf. Aber wir nutzen den Tag um unsere Koffer für den Rückflug zu packen und bekamen durch mittlerweile gute Übung und Erfahrung alles in den Koffer und überschritten die vorgegebene Menge an Gewicht nicht. Die Einzigen, die mit mehr Gewicht zurück flogen, waren Daniel und ich, denn wenn man alle Verabredungen zusammen zählt die wir hatten, und die dann natürlich mit Essen verbunden wurden, kommen wir auf 17 Mahlzeiten an 28 Tagen Urlaub.
Wow, ich glaub wir waren nur zum Essen in Deutschland.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 18. Juni 2007 um 10:54:27 und abgelegt unter Julia. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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