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Asien, Asien » Der Überraschungsbesuch in Deutschland

Der Überraschungsbesuch in Deutschland

So nun nach langer Zeit, werde ich nun auch mal wieder einen Bericht schreiben.

Wir haben es ja etwas schleifen lassen, aber was will man auch über einen ganz normalen Wochentag schreiben. Wir führen nun einen geregelten Alltag wie in Deutschland auch. Es würde euch alle auf die Dauer langweilen und wir finden es interessanter, nur die wichtigen Ereignissen fest zu halten. Darum sind in letzter Zeit auch nur die Besucherberichte dazu gekommen. Somit wurde uns schon wieder ein wenig Arbeit abgenommen.
Es ist nun Mitte April und wir nähern uns dem lang ersehnten Heimaturlaub! Aber wir konnten uns es nicht verkneifen, allen einen Strich durch ihre Planung zu machen. Offiziell gaben wir nur Daniels Flugdaten für den 15.04., in die USA bekannt. Meine Heimflugdaten waren offiziell der 22.04. und somit wäre ich am Montag den 23.04. in FN angekommen. Ihr werdet euch sicherlich fragen was wir vorhatten, oder? Da ja nun kein Mensch wusste, dass ich schon mit Daniel nach Deutschland fliegen würde hatten wir uns überlegt, ob ich direkt nach FN fliege oder noch einen kurzen Abstecher in Bremen machen sollte. Die Entscheidung fiel recht schnell und somit buchten wir einen extra Flug noch von Frankfurt nach Bremen. Wir waren sehr gespannt auf die Reaktionen.
Aber man sollte ja die Geschichte nicht mittendrin anfangen und somit fangen wir in Singapur an.

Der Flug/Sonntag, 15.04.

Nach dem wir uns nochmals am Pool gesonnt und den Tag in vollen Zügen genossen hatten, machten wir uns gegen 20 Uhr auf den Weg zum Flughafen. Es war dieses Mal die Hölle los und da Daniel noch auf seine neue „Miles & More“ -Kundennummer warten wollte, bis meine Mum sie uns per SMS durchgab, checkte ich solange ein. Es ging aber alles sehr lange, aber dafür konnten wir es schon gleich so einrichten, dass mein Koffer in Frankfurt weiter geleitet wurde, sobald ich dort mein Ticket holte. Das nahm mir schon ein wenig die Arbeit ab und ich musste mich nur um mein Handgepäck kümmern. Nachdem nun auch Daniel eingecheckt hatte gönnten wir uns noch einen schnellen Drink im Starbucks und dann ging es auch schon gleich auf zum Flugzeug, den es war ja bald Boarding Time. Wir trafen auch den ein oder anderen den wir lieber nicht getroffen hätten, aber so was hat man leider nicht in der Hand. Da sich Daniel ja dieses Mal auf Geschäftsreise befand flog er Buisness Class und durfte auch früher an Bord gehen. Ab da war ich dann nun auf mich alleine gestellt und war auch noch guter Hoffnung, dass der Flug ja nicht so schlimm werden könnte. Ich hatte mich aber getäuscht, denn allein schon mein Nebensitzer war mir nicht so sympatsich und er nahm doch glatt noch einen Teil meines Sitzes ein. Ich hatte das Gefühl, in einem Flugzeugbereich zu sitzen, wo nur die seltsamen Leute saßen. Der Flug sollte laut Angaben des Piloten recht turbulent werden und damit hatte er auch im wahrsten Sinne des Wortes Recht. Nicht nur alleine das Wetter war nicht besonders, sondern nach den ersten paar Stunden fingen 2 russische Reisende an zu streiten, nachdem endlich die 2 Holländer ruhig gewesen waren. Sie wurden ziemlich laut und die Stewards mussten sogar eine Frau umsetzten, um die Sreithähne trennen zu können. Es dauerte aber seine Zeit bis endlich wieder Ruhe einkehrte, als dann das Wetter meinte sich stärker zu melden. Das Flugzeug wurde recht stark geschüttelt und mir wurde zum ersten Mal während dem Fliegen übel. Aber durch Traubenzucker und was zum Trinken konnte ich mich recht gut über Wasser halten und probiert ein wenig zu schlafen. Schlafen ist ja sehr großzügig ausgedrückt. Es ähnelte eher einem Dösen, denn bei jedem Geräusch und Bewegung in der Umgebung wurde ich wieder wach. Als wir dann noch 3 Stunden Flugzeit hatten, konnte ich gar nicht mehr schlafen und hörte wieder Musik und hoffte auf das baldige Frühstück, da ja in Singapur schon Morgen war und ich somit die erste Mahlzeit am Tage hinter mir gehabt hätte. Ca. 1 ½ Stunden vor der Landung bekamen wir endlich das Frühstück. Der Landeanflug zog sich ziemlich in die Länge und wir waren um 05.25 Uhr wieder auf Deutschem Boden.

Ankunft und Flug in Deutschland/Montag, 16.04

Dort checkte ich gleich für den nächsten Flug nach Bremen ein und bekam mein Ticket.
Daniel und Ich gingen noch bei Mc Donalds was trinken bevor wir uns wieder trennen mussten. Dieses mal länger als nur für 12 Stunden, nämlich für 3 Wochen!
Der Weg bis zum Abfluggate zog sich ewig in die Länge und ich kam mir vor wie in einem Labyrinth. Treppen rauf und wieder runter, dann einen lang Gang entlang um nach der Gepäckkontrolle denselben wieder hinter der Glasscheibe zurück zu laufen. Endlich am Gate angekommen, wollte dann auch mein Körper nicht mehr und der Kreislauf spielte etwas verrückt. Aber wie sollte es auch anders sein: die Boarding Time verzögerte sich. Als nun aber endlich alle Passagiere anwesend waren und wir planmäßig hätten starten können fiel ein Boardcomputer aus, der erst wieder gerichtet werden musste. Man versprach, das Problem in wenigen Minuten zu beheben, aber übersah die Vorschriften am Flughafen die gelten, wenn man sich auf der Bahn zur Startbahn befindet. Also wurden aus 5 min. am Ende 1 Stunde. Mir war es ja eigentlich fast egal, obwohl ich ziemlich müde war und endlich die Kompressionstrumpfhose ausziehen wollte, aber den ganzen Geschäftsleuten rings um mich herum war es glaub schon recht unpassend, was natürlich verständlich war.
Kaum in der Luft waren wir auch schon bald wieder auf dem Landeanflug und wir schafften den Flug in guten 40 min. Nachdem ich meine sieben Sachen wieder beieinander hatte machte ich mich auf dem Weg zum Ausgang und bekam sofort ein Taxi. Die Fahrt bis zu meinen Großeltern nutze ich, um meine Mama anzurufen und ihr meinen derzeitigen Aufenthaltsort mitzuteilen. Sie war sichtlich froh, dass ich schon in Deutschland war und nicht noch einen Flug alleine vor mir hatte. Da wir nicht wussten, ob meine Großeltern überhaupt daheim sind, machte sie einen Kontrollanruf, nur um sich zu erkundigen wann beide einen Termin beim Orthopäden bekommen haben. Den Opa hat sie dann schon mal vorgewarnt, das se in wenigen Minuten einen Überraschungsgast bekommen würden, nämlich MICH!!!
Ich stand nun mit meinem Gepäck ein paar Meter vom Haus entfernt und überprüfte noch kurz die Videokamera damit auch nix schief gehen konnte. Voll bepackt wie ein Lastenesel machte ich mich nun auf den Weg zur Tür und war sehr gespannt auf die Reaktion der beiden. Ich klingelte und es dauerte nicht lange und Opa machte mir die Tür auf und hatte vor lauter Vorfreude richtig rote Bäckchen, von Oma sah und hörte man nix! Irgendwann kam dann eine hinkende Gestalt vom Schlafzimmer die Treppen nach unten und konnte es nicht fassen, dass ich vor der Tür stand. Die Tränen schon in den Startlöchern kam sie runter, aber als sie die Videokamera erblickte, konnte sie die ein oder andere noch aufhalten sich auf den Weg ins Freie zu machen.

Fazit: Überraschungsbesuch ist voll geglückt, muss uns gratulieren!!!

Nachdem dann auch das ganze Gepäck im Haus war, bekam ich mein zweites Frühstück. Durch den Schlafmangel und der Aufregung war mir noch etwas flau im Magen und fliegen macht echt hungrig! Da ich gerade sehe, dass ich schon so viel geschrieben habe obwohl es nur über 2 Tage zu berichten gab werde ich probieren, mich nun etwas kürzer zu halten.
Wie ja die meisten wissen ist Bremen für uns das Einkaufsparadies (wenn man von Singapur absieht) und somit mussten wir natürlich auch das ein oder andere Mal in der einen Woche ein wenig Geld ausgeben. Dank dem kaputten Knie von Oma wurden dieses Mal die Konten nicht so arg beansprucht, aber es wurde doch einiges gekauft.
Diese 1 Woche in Bremen war recht erholsam und auch eine gute Einführung wieder in den deutschen Alltag. Am Sonntag den 22. April machten wir uns nach dem Frühstück, dann auf die Fahrt an den Bodensee.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 15. Juni 2007 um 06:06:32 und abgelegt unter Julia. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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