Über uns Blog Galerie Gästebuch Kontakt

 

 

 

 

 

Asien, Asien » Das Warten ist vorbei … der Bericht von Familie Brugger ist da

Das Warten ist vorbei … der Bericht von Familie Brugger ist da

Anreise (26./27.12.2006) und der 1. halbe Tag in Singapur
Es begann am 26.12.2006 mit unserer Abreise aus Deutschland. Mit Zwischenstopp von
3 Stunden in Doha/Qatar, kamen wir endlich nach 24 Stunden in Singapur an. Mit einem Willkommenschild überraschte uns das Empfangskomitee. Endlich konnten wir Julia und Daniel in unsere Arme nehmen. Nach kurzer Absprache gab es nun ein Frauenauto und ein Männerauto. Gut dass das Auto Klimaanlage hat denn es war sehr schwül und die Autofahrt war auch nicht ganz so kurz. Von der Autobahn aus konnten wir schon mal die ersten Eindrücke von Singapur erhaschen. Nach fast 30 Minuten kamen wir in der Wilby-Residenz an, in der wir die nächsten 9 Tage zumindest mal nächtigen sollten. Nach kurzen Wohnungsbesichtigungen und Kofferabladen, ging es per Bus und MRT (Metro würde ich sagen) nach Little India zum Essen. Die riesigen, hohen Häuser, die immens vielen Menschen und die seltsamem Gerüche waren sehr befremdend und irgendwie war man auch leicht überfordert. Nun gab es auch noch die ersten Anweisungen für indisches Essen. Nur mit der rechten Hand durfte gegessen werden. Es gab so was Ähnliches wie einen überdimensionalen Crepes und dazu vier verschiedene Soßen. Es hieß „Dhosai“ und wenn noch Kartoffeln darin sind heißt es „Masala Dhosai“. Julia und Daniel erklärten uns, dass man auch nie sagen kann welche Soße scharf ist, aber eine ist immer sehr scharf. Das bekamen wir auch prompt zu spüren. Es schmeckte trotzdem echt gut. Hundemüde fuhren wir dann auch bald nach Hause und vielen erschöpft in die Betten.

Der 1. ganze Tag in Singapur ( 28.12.2006)
Beim morgendlichen Erwachen, ca. 4 Uhr früh Ortszeit, wussten wir erst gar nicht so richtig wo wir waren. Die seltsamen Geräusche der Klimaanlage konnte man gar nicht richtig zuordnen und dazu war es echt kalt im Zimmer was aber sehr rasch behoben werden konnte. Nach einem guten Frühstück brachen wir dann in den Botanischen Garten auf. Der hauseigene Bus brachte uns bis fast vor das Tore. Ein superschön angelegter Garten erwartete uns da. Wunderschöne Orchideen, Bromelien, Wasserläufe, Wasserfälle, Teiche, Seen, Bonsai-Gärten, Urwald, Skulpturen, Wege zum Lustwandeln, Verweilen und auf die Natur horchen, luden uns ein. Bei unserem Rundgang fing es leicht an zu Regnen und wir konnten den Rundgang auch noch beenden. Nur die Schildkröten schauten an dem einen See nicht so richtig heraus. Ich glaub die mögen keinen Regen. Auf dem Weg zum Bus wurde die Himmelspforte bzw. Schleuse immer weiter geöffnet, dass wir am Ende nass bis auf die Knochen waren. An manchen Stellen ging uns das Wasser auf dem Gehweg bis fast zu den Knöcheln hoch. Unsere lila Rettung nahte, der Wilbybus. Zum Trockenlegen ging’s heim, denn wir wollten uns ja schließlich später noch mit Daniel in einer Einkaufs-mall treffen. Wieder einmal waren wir von den vielen Menschen irgendwie erschlagen. Man kam sich hier vor wie auf einem Ameisenhaufen. Das Essen sah zwar nicht so aus aber es schmeckte uns gut.

Der 2. Tag in Singapur ( 29.12.2006)
Heute brachen wir nach dem Frühstück auf um in den Chinesischen Garten zu gehen. Wieder einmal mit Bus und MRT fuhren wir dorthin. Schon von weitem sahen wir einen chinesischen Turm in den Himmel ragen. Über eine Holzbrücke im passenden Stiel gelangten wir in die parkähnliche Anlage. Nicht nur Gebäude und Plätze, wo an besonderen Tagen Theatervorführungen stattfinden, sondern auch Koiteiche, einen Schildkrötenpark, -zoo, -museum, ein paar lebende freilaufende Warane, einen tollen Bonsaigarten mit über 200 jährigen Bonsais und einen Park mit allen chinesischen Sternzeichen bekamen wir dort zu sehen. Leider hatte der Japanische Garten geschlossen und so fuhren wir weiter zum ganz in der Nähe gelegenen Vogelpark. Bei uns gibt es so etwas zwar auch, doch man meint die Farben der Vögel sind hier noch schöner und kräftiger. Manchmal hatte man den Eindruck das sind keine echten Vögel sondern nur in 3D gezeichnete, denn man konnte die Federn nicht als solche erkennen. Auch hier war wieder alles so toll naturgerecht angelegt mit Wasserläufen, Urwald, Wasserfall, kleinen und großen Seen mit Sandstränden oder zumindest für jede Vogelart ein artgerechtes Gehege. Es gab dort sogar einen Bereich, in dem man die Vögel füttern durfte. Philipp musste es unbedingt ausprobieren. Man hatte den Eindruck er fühlte sich wie bei Alfred Hitchkock in „Die Vögel“. Doch als der Nektar geleert war suchten sie sich einen neuen Nektarkäufer aus. Daheim haben wir immer noch über sein Gesicht lachen müssen.

Der 3. Tag in Singapur ( 30.12.2006)
Dieser Tag war für Einkäufe reserviert und so ging es auch gleich nach dem Frühstück los nach Harbour Front Centre und Vivo City. Solche Einkaufsparks hatten wir bisher noch nicht gesehen. Eine Unzahl von Geschäften und Menschen die einkauften. Auf dem Dach war ein Vergnügungsgelände für Kinder mit Wasser und Spielgeräten, Bänken zum ausruhen usw. Von dort konnte man auch auf den Hafen und Sentosa einer vorgelagerten Insel sehen. Direkt vor der Einkaufs-Mall lag ein Segelschiff aus Schweden. Mittlerweile war es so warm geworden, dass es uns nach einem Bad im Pool verlangte und so machten wir uns auf den Heimweg. Wir genossen es am Pool zu liegen und zu faulenzen.
Doch der Hunger trieb uns später dann doch wieder in die Stadt ins Hard Rock Café. Die aufgenommenen Kalorien liefen wir uns später beim Spaziergang nach Suntec City, ein architektonisch harmonischer Gebäudekomplex mit unterirdischen miteinander verbundenen Passagen, in der Mitte ist die weltweit größte Brunnenanlage die nach Feng Shui-Prinzipien erbaut wurde, wieder ab. Danach ging es noch weiter zum Raffels Hotel. Schon der äußere Eindruck war gigantisch. Bei der Auffahrt am Eingang nahm ein dunkelhäutiger Mann mit Turban und Tracht die Gäste in Empfang. Sehr beeindruckend! Jeder Gast wirkte wie ein Staatsgast. Wir mussten aber an der Seite des Gebäudekomplexes auf den lila Bus warten der uns dann wieder zu unseren Schlafgemächern brachte. Die Wartezeit nervte uns ein Rikschafahrer der jedes Mal seine Klingel betätigte wenn ein potentieller Gast auftauchte. Wir waren schon drauf und dran ihm die Klingel zu stehlen.

Der 4. Tag in Singapur ( 31.12.2006)
Silvestermorgen ging es auf den höchsten Berg Singapurs. Den Bukit Timah. Er ist nur 164 Meter hoch und führt mit gut markierten Wegen durch den Regenwald. Dort leben exotische Vögel, Schmetterlinge, Affen, Eichhörnchen und Flugaffen doch leider ließ sich nur ein verirrter Affe am Parkplatz sehen. Durch das feuchtwarme Klima und die Auf- und Abstiege waren wir alle ziemlich durchgeschwitzt. Ab nach Hause an den Pool und die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Fast hätte es am letzten Tag vom Jahr noch einen Sonnenbrand gegeben. Am Abend gab es daheim was Indisches zu Essen (Murtabak) und als Dessert, Früchte für die Schokoladenfontäne. Gut das wir zum Feuerwerk noch in die Stadt gingen um uns nach dem Essen noch ein wenig zu bewegen. Man hatte das Gefühl ganz Singapur ist unterwegs. Wir sahen ein schönes Feuerwerk doch unserer Meinung nach ein wenig klein für eine solch riesige Stadt. Doch man muss es auch verstehen, denn die Chinesen feiern ja erst im Februar ihr Neujahrsfest und sie sind ein Großteil der Bevölkerung Singapurs. Zurück hieß es dann nur die Anderen ja nicht verlieren und mit dem Strom laufen. Als wir dann schließlich die Bushaltestelle erreichten fuhr in unsere Richtung kein Bus mehr und wir mussten schließlich doch ein Taxi nehmen. Weil wir den Sekt zum Anstoßen um Mitternacht vergessen hatten tranken wir ihn nun etwas verspätet. Glücklich und zufrieden lagen wir dann auch irgendwann, so gegen 4 Uhr, im Bett. Um 8.30 Uhr wurde unsere Nachtruhe auch schon wieder gestört durch MB ohne B. Das war hart.

Der 5. Tag in Singapur ( 01.01.2007)
Der erste Tag im Neuen Jahr begann verständlicher Weise etwas später. Heute wollten wir Little India einen Besuch abstatten. Wieder einmal mit Bus und MRT fuhren wir dorthin. Schon nach wenigen Minuten standen wir schon vor einem Tempel der der Hindugöttin Kali geweiht ist. Doch wie schon so oft war auch er geschlossen und wir konnten ihn nur von außen betrachten. Für unseren Geschmack etwas zu überladen, aber Geschmäcker sind verschieden. Die Straße entlang reihten sich die Geschäfte aneinander. Stoff-, Gold-, Lebensmittel-, Souvenir-, Gewürzläden usw.. Aus jedem roch es anders, eigenartig, ungewöhnlich. Zwischendurch gönnten wir uns auch eine kleine Pause denn der Durst war groß. Weiter gings nach Kampong Glam, das Zentrum des muslimischen Singapurs. Durch das viele Laufen waren wir ganz schön erledigt, aber der Anblick der Sultan Mosque war echt toll. Leider war auch sie nicht zugänglich. Wir machten noch einen kurzen Abstecher zur Fatima Mosque und dann auf dem schnellsten Weg zum Raffelshotel, wo unser lila Bus uns wieder aufpickte.

Der 6.Tag in Singapur ( 02.01.2007)
Dieser Tag sollte ein wenig ruhiger gestaltet werden. Wir fuhren an den Fuß des Mount Faber. Die Besteigung war klar, nur für einige der Mitreisenden nicht. Der Wettergott meinte es gut mit uns und ließ die Sonne nur so auf uns hinab scheinen. Vorbei an der Grace Mothodist Church, Danish Seaman’s Mission an einem Aussichtshäuschen vorbei und weiter zum Faber Point. Dort bot sich uns ein unvorstellbarer Überblick über Singapur rundum und die Insel Sentosa. Oben auf dem Berg fährt eine Seilbahn bis nach Sentosa ab. Die gesamte Jungschar fuhr lieber wieder den Berg mit der Seilbahn hinunter. Zum Glück lißen wir uns davon nicht hinreißen, denn sonst hätten wir noch ein paar Aussichtspunkte verpasst. Einer davon war eine Rekonstruktion eines Zweimastschiffes. Wirklich Klasse. Ab nach Hause in den Pool hieß es dann. Um 19.30 Uhr ging es dann in den Zoo zur Nachtsafari. Am Eingang begrüßten uns schon eine Horde Feuerschlucker und dann ab in den Zug um eine Rundfahrt zu machen. Von diesem Zug gab es schon so einige Tiere zu sehen, doch noch toller war der Rundgang. Echt fantastisch, faszinierend und beeindruckend was man da alles zu sehen bekommt. Löwen die brüllen, Geparden, Tiger und Nilpferde beim Fressen, Nashörner, Fliegende Hunde und Fledermäuse beim Fliegen, usw. usw. ………… einfach alle Tiere die nachtaktiv sind. Nur die Tapire haben sich vor uns versteckt.

Der 7. Tag in Singapur ( 03.01.2007)
Die Insel Sentosa stand heute auf dem Programm. Als erstes gingen wir zur Underwater World. In einem Becken schwammen ein paar Fische, wie z.B. Kofferfische, Rochen und kleine Haie herum, die man sogar streicheln durfte. Jeder fühlte sich anders an haben wir festgestellt, nachdem wir uns dann doch getraut haben sie zu berühren. 2500 Fischarten konnten wir in der Unterwasserwelt bestaunen (haben es aber nicht nachgezählt). Anschließend ging unser Jungvolk zum Baden und wir schauten uns noch die letzte britische Bastion im 2. Weltkrieg „Fort Siloso“ an. Ein Komplex aus Bunkern, Tunneln und Kanonen mit über Lautsprechern laufenden Hymnen, Angriffsgebrüll und nachgestellten Kanonenabschüssen sowie Videovorträge über die Geschichte der einstigen Gefangeneninsel.
Irgendwie war das deprimierend. So fuhren auch wir an den Strand um unsere Kinder zu treffen und auch ein wenig Baden zu gehen. Es erwartete uns ein traumhafter Strand, warmes Wasser und viel, viel Platz zum ausruhen. Julia und Daniel machten sich dann irgendwann auf den Nachhauseweg weil der Daniel zum Schaffen musste. Der Rest der Familie schaute noch in einer imposanten Delphinshow und an dem südlichsten Punkt kontinental Asiens vorbei.

Der 8. Tag in Singapur ( 04.01.2007)
Heute war unser letzter Tag in Singapur und auch der sollte noch für eine Besichtigungstour genutzt werden. Schon an der MRT Station sah man wo wir waren denn es fielen die chinesischen Schriftzeichen auf. Über eine im chinesischen Stiel gebaute Brücke ging es nach Chinatown. Hier hatte man wirklich den Eindruck in China zu sein bzw. wie man sich das als Europäer vorstellt. Ausnahmsweise konnten wir sogar einen Tempel besichtigen. Gegen eine kleine Gebühr durfte man sogar fotografieren. Nach einem Rundgang durchs Viertel und diversen Einkäufen wollte uns der Norbert noch am Boat Quay eine kleine Trinkpause gönnen und natürlich die Aussicht zeigen. Danach mussten wir aber dann doch Heim zum Kofferpacken. Am Abend fuhren wir dann noch zu einem gemeinsamen Abendessen an die East Coast in ein Seafood Restaurant. Es gab Hummer, Langusten
uvm. Ein gelungenes Abschiedsessen kann man da nur sagen obwohl wir nicht ganz genau gewusst haben was wir jetzt bestellt hatten.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 10. März 2007 um 17:39:23 und abgelegt unter Gästeberichte. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

Eine Nachricht hinterlassen

Sie müssen angemeldet sein um ein Kommentar zu schreiben.

 

 

 

 
Product quality is one of key performance indicators canadian pharmacy )*< buy viagra soft convenient online store of medicines and specialized system of medicine search online.