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Asien, Asien » Trip nach Detroit – die Anreise und der erste Eindruck

Trip nach Detroit – die Anreise und der erste Eindruck

So, es ist wirklich spät und ich sollte schon lang schafen, aber ich will jetzt, soll heissen 0:12 Uhr Ortszeit Detroit, noch ein paar Sätze niederschreiben, da mir das sonst vielleicht alles wieder entfällt.
Los ging dieser Trip, auf den ich eigentlich herzlich wenig Lust hatte, am Samstag um 03:30 Uhr Ortszeit Singapur, da klingelte nömlich der Wecker. Wir sind dann aufgestanden und haben uns beide gerichtet, nach einer sehr kurzen nacht, weil wir ja tags zuvor noch auf der “Chingay – Parade of Dreams” in der Stadt waren. Nachdem ich dann die restlichen 7 Sachen zusammenhatte sind wir zum Flughafen aufgebrochen, wo wir auch pünktlich gegen 5 Uhr ankamen. Ich habe gleich eingescheckt und wir hatten noch Zeit für einen kleinen Frühstücks-Snack. Dann hieß es Abschied nehmen und auch wenn ich mich tapfer verhalten habe viel mir der Abschied von Julia und Krümel richtig schwer, vor allem in der Situation.
Der Flug UA896 der United Airines startete pünktlich in Singapur. Nachdem ich zuletzt mit Austrian Airlines geflogen war musste ich mich zunächst über die mindestens 15 Jahre alte Innenausstattung der 747 wundern und hoffte auf Besserung auf dem Anschlussflug nach Chicago, denn selbst in der Business Class und einer Beinfreiheit für Riesen waren die Sitze nicht eben das was man bequem nennt.
Die schätzungsweise 3 Stunden Flug nach Hong Kong gingen, dank Frühstück und einem Filmchen, recht schnell vorbei. Dort wurde das Flugzeug gewechselt und es ging weiter in einer B747-400 nach Chicago. Und dieser Flug zog sich wahrlich hin, da half weder Business Class noch Essen noch 3 oder 4 Kinofilme nichts. Schlafen konnte ich auch nicht und zu allem Übel hab ich auf dem unbequemen Sessel dann noch richtig Kreuzschmerzen bekommen. Aber auch der Flug ging dann irgendwann vorbei und so kamen wir (2 Kollegen und ich) mit etwas Verspätung gegen kurz nach 12 am Samstag (!!!) Ortszeit in Chicago an. Cool, nur 5 Stunden :-D Noch cooler: Schon vom Flugzeug aus sah alles weiß aus, es war alles schön leicht überzogen mit Schnee. Echt cool nach 6 Monaten bei 30 Grad und es sollte noch besser kommen in den nächsten Tagen. Wir hatten dann eine Stunde Zeit, um das ganze Einwanderungsprozedere und auch die Zollabfertigung hinter uns zu bringen. Wenig Zeit! Aber es ging erstaunlich schnell auch wenn die Beamten bei der Einwanderung schon echt nervige Fragen stellen. Da wir uns beeilten standen wir schon bald 3 Terminals weiter bei der nächsten Handegpäck-Kontrolle und warteten dann auf das Boarding für den Anschluessflug nach Detroit. Beim Transfer von Terminal 5 zu Terminal 1 sind wir dann auch das erste Mal mit der eisig kalten Luft konfrontiert worden und ich war froh, dass ich meine Lederjacke die ganze Zeit schon per Handgepäck mit mir herumgetragen habe. Unser Gepäck, das glücklicherweise noch da war, hatten wir bereits wieder aufgegeben und so startete der Flug mit kurzer Verspätung gegen 13:20 Uhr in Richtung Detroit. Nach einer kurzen Flugzeit von knapp über einer Stunde erreichten wir dann ziemlich kaputt gegen 16 Uhr Ortszeit Detroit. Wir haben dann schon gleich unseren Abholservice “Bill de Haan” (den ich schon von einem Workshop kannte) gesehen und sind sogleich los zum Gepäckband. Aber keiner unserer Koffer wollte aus dem Loch schlüpfen. Aber das scheint das normalste der Welt zu sein hier, denn auf der Seite warteten schon duzende andere Koffer, die wohl zu spät angekommen waren und auf ihre Besitzer warteten. Wir überlegten was zu tun ist und haben erstmal ein Formular ausgefüllt, dass unsere Koffer nicht angekommen sind und haben unsere Adresse hinterlassen dass die uns dann den Koffer liefern würden wenn er denn käme. Bill sagte zu uns, dass wir doch was essen gehen und dann später nochmal schauen könnten, ob die Koffer mit dem nächsten Flieger ankommen. Also sind wir los und haben in einem “Hockey Restaurant” (gehört einem lokalen Profispieler) Chili essen. Das tat gut und war echt lecker. Später sind wir dann wieder an den Flughafen und die Koffer kamen uns auf dem Band entgegen gerade als wir in den Flughafen liefen. Welch ein Glück!
Bill hat uns dann zu den Appartments gefahren. Es war sch….. kalt und ich war froh, dass die Wohnung schon eingeheizt war. Ich hab mein Sach ausgepackt und mich umgeschaut. Die Wohnung ist schon super, neu ausgestattet, sehr großzügig und auch sehr gemütlich.
Ich hab dann noch mit Julia telefoniert und bin dann gegen 22 Uhr noch aufgebrochen. Ich wollte noch zum Supermarkt gehen und mir was zu Frühstücken kaufen. Und da waren schon zwei für Singapurianer unglaublich Fakten im letzten Satz. Erstens LAUFEN und zweitens BEI DER KÄLTE! Aber ich bin ja eine deutsche Eiche und mir kann Kälte nichts anhaben zumal ich mit Mütze und Skijacke bestens für die -5 Grad ausgerüstet war. Es hat mir viel Spass gemacht bei der Kälte mal wieder über gefrorenen Schnee und gefrorene Erde zu laufen. Es waren auch nur 20 Minuten. Im Farmer Jack hab ich mir Müsle, Milch und noch ein paar andere Sachen gekauft. Dann ab nach Hause, noch ein wenig gesurft und dann bin ich so gegen 1 Uhr ins Bett, nach 31 Stunden fast ohne Schlaf.

 

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 25. Februar 2007 um 06:32:40 und abgelegt unter Daniel. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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