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Asien, Asien » Schwitzen, Essen und Shoppen… ein Bericht von Fam. Kallfass

Schwitzen, Essen und Shoppen… ein Bericht von Fam. Kallfass

Liebe Kinder gebt fein acht,
wir haben euch etwas mitgebracht,
von weit weit her sind wir gekommen,
um bei Eberles am Weihnachtsfest zu sonnen,

aber anstatt viel Käse über lecker Essen zu reiben,
wurden wir verdonnert, diesen Blog zu schreiben!
Darum seid alle einmal gespannt,
wie wir erzählen, wie wir hier in der Tropenhitze durch den Regen gerannt,

Durch Shopping Malls und Regenwälder,
Chinatown und Reisfelder,
Überall Food Center, das werden wir nie vergessen,
jetzt sehen wir aus, als hätten wir einen Gymnastikball gefressen…

Los ging’s am Sonntag früh mit dem Zug nach Frankfurt und dann weiter mit einer fliegenden Reispfanne von Sri Lankan Air mit Zwischenstopps in allen größeren südostasischen Ländern mit Endstation Singapur. Die Flugzeit haben wir uns dann mit „Findet Nemo – Special Edition mit chinesischem Untertitel“ verkürzt.
In Singapur angekommen hat uns dann erst mal der Schlag getroffen. Wir hatten ja schon viel von Hitze und Luftfeuchtigkeit in Singapur gehört, aber das was uns hier empfangen hat war eine nordfinnische Holzblockhüttensauna mit Tropenaufguss. Von diesem Schlag getroffen haben wir dann erst mal das halbe Sightseeingprogramm gestrichen und durch den Programmpunkt „Duschen“ ersetzt.
Abends haben wir dann gleich mal auf dem Weg zu Little India den ersten tropischen Regensturm erleben können, aber dank Flipflops und über 30 Grad sehr erträglich…! In Little India angekommen hat uns Familie Eberle in einen einheimischen indischen Imbiss geführt, um mit uns Paper Dosai & Masala Dosai (Gefüllte Pfannkuchen mit verschiedenen Soßen) zu essen – natürlich nicht mit Messer und Gabel sondern mit dem gottgegebenen Besteck an der rechten Hand (aber bloß nicht die linke = SCHMUTZIGE Hand verwenden)! Anschließend ging’s dann zum Warmup Shopping im Plaza Singapura. Somit hatten wir schon am ersten Tag die beiden wichtigsten singapurischen Tätigkeiten abgehakt: Mampfing & Einkaufing.

Der folgende Tag war dann leider regnerisch (aber dennoch brutal heiß), so dass wir mit unserer Reiseleiterin Julia (die uns hervorragend durch Singapur geführt hat) eine Shoppingtour entlang der gesamten Orchard Road mit einer Shopping Mall nach der anderen gemacht haben. Über Chinatown ging’s dann abends zum Jurong Point, wo wir Daniel getroffen haben und im Food Center lecker Laksa (Currysuppe mit Nudeln, Meeresfrüchten und Brot) gegessen haben.

Mittwoch war dann wieder Schwitzen angesagt: Früh morgens sind wir mit unserem privaten Wilby-Bus mit coolem chinesischen Fahrer (der kennt die deutsche Bundesliga besser wie wir!) in den Botanischen Garten und den Orchideengarten gefahren. Absolut sehenswert!! Anschließend sind wir nach Little India gefahren um u.a. die wohl leckerste Banane der Welt zu essen, auch wenn sie nicht gerade ansprechend aussieht.
Nach einer kurzen Erholung am Pool sind wir dann am Abend zum Essen ins Hardrock Cafe gefahren. Der Autor dieses Textes hat es sich dann nicht nehmen lassen, den 10 Unzen Extraspecialdicken Burger zu essen…

Am Donnerstag ging’s dann weiter mit Sightseeing: Das beeindruckende historische Raffles Hotel, Suntec City, einer gigantischen Shopping Mall aus 4 Hochhäusern bestehend sowie der Chinesische Garten mit der größten Sammlung an Schildkröten.
Am Abend sind wir dann zu einem der Highlights von Singapur gefahren: die Nightsafari. Hier fährt man mit einer offenen Bahn in der Dunkelheit durch den Regenwald und fährt an den Tieren vorbei. Da man nirgends irgendwelche Zäune oder Mauern sieht, bekommt man den Eindruck man befindet sich in freier Wildbahn. Anschließend konnten wir auch zu Fuß den Weg ablaufen. Sehr beeindruckend! Natürlich haben wir uns auch nicht lumpen lassen und haben den Souvenir Shop nicht ausgelassen. Damit der Autor dieses Textes einen superdupertollen Handventilator mit blauer Leuchtschrift (ein wahres Wunder der Technik) kaufen durfte, musste zur Beruhigung der Frau auch noch eine Handkette erworben werden… Aber es hat sich gelohnt…! :o )

Freitag früh haben wir mal Familie Eberle von unserem hyperaktiven Sightseeing verschont und sind alleine in Richtung Sentosa, einer Vergnügungsinsel im Süden von Singapur, losgezogen. Da der Busfahrer uns an der falschen Stelle rausgelassen hat, war das Umsteigen in die MRT etwas langwieriger, da wir erst die gesamte Orchard Road bei brütender Hitze entlanglaufen mussten und dabei einer Ehekrise knapp entkommen konnten. Auf Sentosa angekommen, haben wir uns erst einmal nach dem Besuch des Singapurischen Wahrzeichens „Merlion“ (einer Kreuzung zwischen Löwe und Meerjungfrau) an einem der traumhaften Sandstrände mit Palmen im Meer abgekühlt.
Mittags sind dann Familie Eberle auch eingetroffen und wir haben das größte Aquarium in Südostasien und eine Delphinshow zusammen angesehen. Dabei sind wir auch am südlichsten Punkt von Kontientalasien gewesen. Juhuuuu!!! Kulinarischer Höhepunkt des Abends war dann superlecker „Murtabak“ (Pfannkuchen gefüllt mit Hähnchenfleisch, Ei und Zwiebeln) und Satay-Spieße mit Erdnusssoße. 

Am Samstag sind wir dann superfrüh aufgestanden um uns natürlich wieder bei mega Hitze und 100% Luftfeuchtigkeit auf matschigen Wegen durch den Dschungel zu schleppen um auf den Bukit Timah zu kommen. Versprochen wurde uns ein kurzer Spaziergang, bei dem man Affen, Eichhörnchen etc. sehen kann. Bekommen haben wir einen Halbtagesmarsch bergauf- und bergab durch den gesamten Bukit Timah Dschungel ohne auch nur ein Tier zu sehen und bei dem mich Michi beinahe gelyncht hat und wir der Scheidung um eine Haaresbreite entkommen sind. Schweißgebadet bis auf die Unterhose sind wir wieder am Auto angekommen und haben uns dann schleunigst auf den Heimweg gemacht, um uns im Pool abzukühlen. Die Wanderung war trotz aller Strapazen wieder ein absolutes Highlight und jedem Besucher zu empfehlen!!!
Nachdem wir uns wieder erholt haben, ging es dann weiter zu VIVO CITY, der größten Shopping Mall von Singapur. Hier hat uns dann alle das Einkaufsfieber gepackt und wir haben uns fast in den Bankrott geshoppt – „Shop till you drop“. Nach Ladenschluss gab’s dann noch Habba Habba im Food Center von Harbour Front, an dem sich der Autor an einem Murtabak L (L = Lecker oder L = soviel, dass man fast aus den Nähten platzt) totgegessen hat…

Damit die Eberles auch mal etwas Ruhe von uns haben, sind wir am Sonntag Morgen von Daniel zum Jurong Bird Park, einem riesigen Vogelpark, gefahren worden. In einem schön angelegten Park sind hier alle Arten von Vögeln zu besichtigen – von Flamingos über Papageien bis zu Raubvögel. Sehenswert waren auch die Greifvogelshow, bei der die Vögel nur wenige Zentimeter über die Köpfe der Zuschauer flogen sowie die „Birds and Buddies“-Show mit unterschiedlichsten Vögeln – u.a. einem Papagei, der englische und chinesische Weihnachtslieder singen kann und in beiden Sprachen auf 10 zählen kann.
Wieder zuhause angekommen, wurde das Weihnachtsessen von den Chefköchen Daniel und Julia zubereitet, bei dem wir nicht einmal einen Blick in die Küche werfen durften, sondern zum schreiben dieses Blogs gezwungen wurden.
Dann war es soweit: Heilig Abend und das Mahl wurde eröffnet. Chinesische Currysuppe mit Fisch zur Vorspeise, Hähnchenschenkel auf Risotto Milanese mit Salat und zum Nachtisch in Cocosmilch gedünstete (und nicht gekocht! Das macht einen Unterschied zu mindestens 40 Grad ;o) Bananenscheiben. SUPERLECKER! Michi hat sich dann (wie immer) gleich mal die Rezepte geben lassen, um sie dann in unserer Küche zuhause einstauben zu lassen und dann doch wieder nur Spaghetti Bolognese zu kochen… ;o)
Nachdem wir uns von dem Festmahl erholt haben, mussten wir, bevor wir die Geschenke auspacken durften, zu Freddy Quinn einige Weihnachtslieder singen.
Anschließend sind wir dann in die deutschsprachige katholische Kirche hier in Singapur gefahren. Der Gottesdienst war ein Erlebnis: bei aufgerissenen Türen, Ventilatoren überall, Grillenzirpen und barfüßigem Pfarrer wurde die Messe gefeiert, mit musikalischer Umrahmung des vierköpfigen Kirchenchores, einem einstimmigen Cello und dem Pfarrer an der Blockflöte. Auch hier wurde „Stille Nacht, Heilige Nacht“ zum Schluss gesungen – mit dem Unterschied, dass die vierte Strophe auf Chinesisch und die fünfte auf Englisch gesungen wurde. 

Montag war dann Relaxtag angesagt. Nachdem wir bis nach 10 Uhr ausschlafen konnten, sind wir mit dem Taxi zu unserem Weihnachtsgeschenk von Daniel und Julia abgefahren: ein gigantisches Weihnachtsbuffet im „Grant Copthorne Waterfront Hotel“ mit einer 4-seitigen Menükarte von Hummer, Austern, Sushi, Grillrochen, Champagner bis zu kleinen Baby-Octopusse. Umrahmt wurde das Buffet von einer Dreimann-Dixiband und einem Uni-Chor. Von all der Auswahl überwältigt, griff meine Michi erst mal zu einem Riesenteller voll Spaghetti Bolognese mit Kartoffelbrei auf Chickennuggets, während ich nach altem Indianertrick meinen Magen mit Hummer- und Sushihäppchen (und allen anderen Speisen…) bis knapp vor dem Platzen gedehnt habe. Nachdem wirklich nichts mehr reinging, wurde die Schlacht am Nachtischbuffet fortgesetzt: Kiloweise wurde Schokolade von einer Schoko-Fontäne auf Erdbeeren und Marschmallows getaucht sowie Kuchen, Früchte, Eis und Pudding in Hülle und Fülle in die überfüllten Mägen gestopft. Nach dem gigantischen Buffet konnten wir dann nichts anderes mehr machen außer Schlafen.
Abends sind wir dann nochmals zum Abschluss in die Stadt gefahren, wo wir auf Werners Rechnung einen großen Chocolate-Cream-Chip mit extra dicker Sahne im Starbucks geholt haben (vielen Dank Werner!!) und dann nochmals durch die Orchard Road gestapft sind. Man hätte meinen können, ganz Singapur mit seinen 4 Millionen Einwohner hätte sich dort zum Weihnachtskonzert versammelt… Das Seehasenfest am Samstag Abend ist im Vergleich dazu einsam und verlassen…

So, nun ist unser letzter Tag viel zu schnell gekommen und wir müssen unserer Rückreise antreten. Schade dass die Tage so schnell vergangen sind. Vielen lieben Dank an Daniel und Julia für die schönen und sehr erlebnisreichen Tage und die schöne Zeit bei euch! Wir werden euch sehr vermissen!! Aber bis zum Mai ist es ja hoffentlich nicht mehr so lange hin!

P.S.: Ein kleiner Tipp an alle Besucher: Lasst eure Pullis, Jacken und sonstigen warmen Sachen zuhause. Ein T-Shirt, eine kurze Hose, Schlappen und eine Unterhose reichen. Und natürlich einen Schirm, da es hier doch öfter mal kurz regnet (jedoch leider ohne auch nur ein Grad Abkühlung).
Je leerer der Koffer, desto mehr kann eingekauft werden!!! :o )

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 29. Dezember 2006 um 05:31:09 und abgelegt unter Gästeberichte. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

Eine Antwort zu “Schwitzen, Essen und Shoppen… ein Bericht von Fam. Kallfass”

  1. die-eberles meint:

    Super Bericht ihr beiden. Danke nochmal für euren Besuch. Wir vermissen euch ;-)

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