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Asien, Asien » ein ruhiges Wochenende und auch sonst nicht viel

ein ruhiges Wochenende und auch sonst nicht viel

Hmmm, ich habe mir lange überlegt ob ich euch mit diesem Blog langweilen soll, da es wirklich nicht wirklich Spektakuläres zu berichten gibt, aber da wir es euch versprochen haben werde ich versuche, das ganze Unspektakuläre so in die länge zu ziehen, damit sich der Blog-Eintrag nicht hinter den anderen verstecken muss.

Mein letzes Blog liegt nun eine Woche zurück, es wird euch wundern, aber in der Wohnung ist nichts kaputt gegangen, es gab keine unplanmäßigen Handwerkerbesuche (was nicht heißt, dass keine Handwerker da waren) und auch hatten wir keine Tiere zu Besuch.
Am Donnerstag waren wir, nachdem ich von der Arbeit gekommen bin, wie gewohnt in der Muckibude, denn donnerstags ist ja immer Bizeps- und Brusttraining an der Reihe.

Am Freitag gab es eine kleine Sensation, und zwar hab ich schon um 14:30 Uhr Feierabend gemacht. Naja, in Friedrichshafen geht das des öfteren Mal aber hier nun nicht und so bin ich schon nach 7,5 Stunden Arbeiten, 4 Stunden vor der Zeit abgehauen. Juhuuu! Das Ganze hatten ich schon am Vortag beantragt und als ich mit Julia überlegte was wir dann machen, da waren wir erstmal ratlos, was man wohl mit soviel Freizeit anfangen soll. Wir haben uns dann dafür entschieden, unseren Wochenend-Großeinkauf auf Freitag zu verlegen und sind somit gleich in die Stadt zum Carrefour gefahren. Mit hunderten Kilo Wasser und Lebensmitteln wieder erschöpft in der Wohnung schmiedeten wir die nächsten Pläne. Wir entschieden uns, in die Boon Tat Street zu gehen, wo anscheinend abends immer die Strasse gesperrt und dann dort lecker Satay verkauft wird. Also den Shuttlebus um 18:10 Uhr in Richtung City genommen und dann mit der MRT in den Business District weitergefahren. Dort hatten wir die Boon Tat Street recht schnell gefunden, aber da fuhren munter Autos und die Läden waren überall zu. Nun gut, dachten wir, dann kommen wir später nochmal, und machten uns auf den Weg, das “Erdinger” zu suchen. Aber auch diese Suche blieb erfolglos, es gibt kein “Erdinger”, es gibt nur immer ein “Erdinger Oktoberfest”. Na prima. Das unterhalten viel uns aufgrund der Laute unserer Mägen schon langsam schwer, und so konnten wir auch nur teilweise das schöne Viertel mit den alten Häusern genießen. Nochmal in der Boon Tat Street war immer noch nichts los, also machten wir uns auf den Weg nach Hause, mit leerem Magen und total verschwitzt wegen der Hitze. Unterwegs legten wir einen Zwischenstopp in der Orchard Road ein, wo wir uns noch ins Starbucks setzten und uns dort ein wenig Flüssignahrung zu Gemüte führten. Dabei haben wir dann auch mal noch ein paar Bilder von der festlich geschmückten Orchard Road gemacht, die Beleuchtung ist schon der Wahsinn, egal ob man das nun als kitschig oder schön betrachtet. Zuhause nach einer Dusche ging es uns dann wieder richtig gut und so fand der Abend mit einem alten deutschen “Lümmel”-Film noch ein gelungenes Ende.

Am Samstag hatten wir uns vorgenommen, die Wohnung nach Möglichkeit nicht zu verlassen. Wir hatten uns einige Arbeiten vorgenommen, so wollte ich die Homepage der Musikkapelle richten und Julia wollte unsere Weihnachtssocke nähen. Aber so stressig begann der Tag nicht, sondern zum Frühstück gab es erstmal superleckere, selbstgemachte Pancakes (siehe Galerie), für mich mit Honig, für Julia mit Baked Beans (ja, ich versteh auch nicht, was daran so toll ist). Derart gestärkt ging es auf ans Werk. Und bis auf einen kleinen Zwischensnack arbeiteten wir von 10-19 Uhr konzentriert an unseren Sachen. Der Wahnsinn. Aber dann war die Homepage endlich einigermaßen wieder in Schuss und auch Julia war sehr fleissig. Zum “Warmnähen” mit unserer neuen Nähmaschine hat sie sich erstmal eine Hose gekürzt und anschließend die Socke gemacht. All das könnt ihr in der Galerie bewundern.
Aber nach der vielen Arbeit waren wir sehr geschwächt und so machten wir uns per Auto auf den Weg zum nächsten Food-Center, bzw. das ist ein Hawker, wo wir uns Satay-Spiesse kauften. Diese nahmen wir mit heim und genossen hier ein super Essen. Anschließend waren wir bereit für neue Taten, bereit für alle Telefonate der Welt, aber leider mussten Kalli und Michi absagen, also schauten wir uns ausnahmsweise auch am Samstag mal einen Film an.

Am Sonntag hatten wir dann Shopping-Entzug, also haben wir uns vorgenommen, eine Kleinigkeit zu kaufen, nur um die Entzugserscheinungen zu befriedigen. Aber das mussten wir uns erstmal verdienen und so widmeten wir uns nach dem Fühstück erstmal der sonntäglichen Plagerei (sonntags ist Rücken, Schultern und Trizeps dran). Erfrischt durch eine Dusche nahmen wir dann mittags den 14:10 Uhr Shuttlebus in die Stadtmitte. Wir schlenderten die Orchard Road entlang und machten einen Zwischenstopp im Buchladen, wo wir noch Bücher erstanden. Dann ging es weiter ins Tangs. Dort haben wir uns Espresso-Löffel, eine Auflaufform, eine Mini-Muffin-Form und einen Weihnachtselch gekauft. Zum (Nach-)Mittagessen machten wir noch einen Abstecher im Plaza Singapura, dann ging es wieder heim. Dort gab es einen Kaffeechen und wir ruhten uns ein wenig auf. Nach einem kleinen Abendsnack telefonierten wir dann wieder mit Kalli und Michi. Juhuuu! Es war ein etwas anderes Telefonat, aber es hat glaub beiden Seiten gut getan ;-) Danach waren noch meine Eltern an der Reihe, dann ging es, relativ spät, ins Bett.

Am Montag gab es im Geschäft einiges zu klären, da ab 20.11. nun bei uns im IT-Büro die 50-Stunden-Woche gibt. Da ich aber ja einen deutschen Arbeitsvertrag hab musste noch einiges geklärt werden, was sich leider noch bis Dienstag hinzog. Am Montagabend trainierten wir dann erst Ausdauer und für danach hatte Julia wieder ein fantastisches Essen gezaubert. Ein superleckeres Curry mit Lachsstreifen auf Pasta. Hmmm.

Am Dienstag war dann die Entscheidung aus Friedrichshafen da, dass auch ich 50 Stunden arbeiten soll/ darf/ kann. Wohlweislich hatte ich schon früher begonnen zu arbeiten. So sehen meine Arbeitszeiten nun doch ein wenig anders aus als in Deutschland, aber ich habe es durchsetzen können, flexibel anfangen zu können, so dass ich abends nicht wie die meisten hier bis 20:20 Uhr (!!!) hierbleiben muss. Ich fange nun um kurz vor Sieben an und gehe um halb Sieben abends. also bin ich von 06:30 – 19:15 rum aus dem Haus. Das geht noch, da kann man abends wenigstens noch ein paar Stunden Zeit zusammen verbringen. 
Julia war gestern über mittag noch mit Eva Röhm verabredet und die beiden haben über mittag ein wenig in Holland Village gebummelt. Und ich muss sagen dass ich eine sehr anständige Frau habe, oder habt ihr schonmal ne Frau erlebt, die sich geniert, Geld auszugeben? Und das ohne dass ich was gesagt habe. Ach ja, und Handwerker waren gestern wieder im Haus, aber planmäßig, um die Klimaanlage zu reinigen. Nach dem Arbeiten sind wir gestern dann noch in den Cold Storage, um uns mit frischen Lebensmitteln zu versorgen. Anschließend gab es eine Riesenschüssel mit Salat und nach dem Essen haben wir noch was Geheimes gemacht :-D

Heute hab ich wieder recht früh begonnen zu arbeiten, dass ich früh (18:30 Uhr) gehen kann. Ansonsten läuft es im Geschäft ganz gut, hab mein Wochensoll schon erfüllt und muss nun morgen nach Arbeit fragen ;-) Bei Julia waren heut morgen wieder Handwerker. Aber auch wieder planmäßig, da die kompletten Schlösser in der Wohnanlage auf ein Kartensystem umgestellt wird. Nun bin ich mal gespannt ob ich reingelassen werde von Julia, aber ich denke schon.

Viele Grüße an alle in der Heimat und alle die immer wieder diesen Blog lesen. Freuen uns immer auf Feedback (=Rückmeldung)

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. November 2006 um 09:42:29 und abgelegt unter Daniel. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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