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Asien, Asien » Ein Wochenend mit Besuch aus der Heimat

Ein Wochenend mit Besuch aus der Heimat

Bei uns fängt das Wochenende ja schon mit dem Freitag an, da Daniel meist ein wenig früher vom Arbeiten kommt und wir noch was unternehmen können. Da hier das Essen ja recht günstig ist sind wir zum Essen mal nach Harbour Front gefahren und haben unsere Mägen mit Murtabak und Prata gefüllt. Da wir schon mal dort unten waren gingen wir nochmals ins vor ca. 3 Wochen neueröffnete Vivo-City. Dort schlenderten wir an den Läden vorbei und bummelten durch manchen Laden. Wir fanden zwar das ein oder andere was uns gefiel, doch wir konnten uns nicht zu einem Kauf überwinden. Daheim schauten wir uns noch einen Film aus der Reihe “Die Lümmel aus der ersten Bank” an.  

Der Samstag bestand mal wieder aus Einkaufen aber diesesmal waren es Lebensmittel die wir benötigten. Es bestand hauptsächlich aus Gemüse, Obst und Wasser, aber wir staunen immer was es hier kostet. Wenn wir jede Woche daheim so einkaufen gehen würden dann wären wir ziemlich schnell pleite und da heißt es dass Singapur gleich ist wie Deutschland vom Lebensunterhalt her. Unser Mittagessen bestand aus Würstchen die in einen zopfähnlichen Teig eingebacken waren. Hört sich komisch an, schmeckt aber gut. Da wir uns am Abend dann mit den ersten Besuchern (Daniels Tante Marianne und ihre Freundin Rosi) trafen, die hier einen kurzen Zwischenstop machten, gönnten wir uns nach dem Einkauf ein kleines Nickerchen. Gut erholt gönnten wir uns noch einen Kaffee und machten und um 18 Uhr auf in die Stadt. Wir waren zwar zu früh unterwegs, wollten aber uns noch in Suntec-City nach einer Nähmaschine umschauen. Ihr fragt euch sicherlich was wir mit einer Nähmaschine machen wollen! Also man kann damit Kleidung, Tagesdecken, Tischdecken und noch viele andere Dinge damit nähen und somit die Zeit verbringen wenn kein Besuch da ist. Ich weiß dass dies euch schon klar ist. Wir haben uns nur überlegt was wir euch allen schenken können zu Weihnachten und da Daniels Oma ja schon strickt, wär es ja blöd gewesen wenn ich es auch täte. Nun sind wir uns nur noch nicht einig was wir euch nähen sollen. So nun aber wieder zurück zum eigentlichen Thema. Nachdem wir dort die Maschinen besichtigt hatten, machten wir uns auf den Weg zu dem vereinbarten Treffpunkt. Wir haben uns natürlich nicht an einem überschaubaren Ort getroffen sondern an der MRT station “Dhoby Ghaut”. Wer hier schon mal war weiß wie es dort zu geht. Nach den ersten Startschwierigkeiten fanden wir einander und machten uns auf den Weg nach Little India. Die neue Erfahrung mit den EZ-Link-Karten brachte zwar am Anfang noch ein wenig Verwirrung, wurde aber mit Bravour gemeistert. Wie schon in einem meiner ersten Berichte wird jeder Besuch als erstes ins Komala Vilas geführt um dort zu speisen. Es schmeckte allen gut und wir wurden auch alle satt, obwohl dieses Essen nicht eine riesige Portion ist. Wir schlenderten dann noch zum indischen Tempel und machten uns dann auf den Weg ans Meer. Unser Ziel war Vivo-City, nur aus Eigennützen wie sich rausstellte. Daniel (der Hund) eröffnete gleich bei der Hinfahrt schon, das er sich nun doch das Sportoberteil kaufen könne und strahlte über das ganze Gesicht. Irgendwann ist die Rache mein und ich geh mal Kleidung kaufen nicht immer nur ER! Obwohl wir schon kurz nach Neun hatten war sehr viel los und den beiden Damen wurde es fast ein wenig zu laut. Wir machten uns nun auf den Weg zum Dach, da dort laut Plan, den wir am Freitag mitgenommen hatten, eine Art künstliche Insel oder so ähnlich angelegt sei. Es stimmte tatsächlich und in dem Wasser spielten Kinder und erfreuten sich der Abkühlung. Von dort oben hat man eine super Aussicht auf Sentosa und sie staunten nicht schlecht wie nahe es doch am Festland liegt. Man könnte es fast mit Lindau vergleichen von der Entfernung her, würde ich jetzt als Frau sagen. :-) So gegen kurz nach 22 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Heimweg. Da wir unseren öffentlichen Busfahrplan nicht dabei hatten, hatten wir das Problem, den richtigen Bus für die Zwei zu finden. Nach einem Hin und Her waren wir uns einig dass sie ein Taxi nehmen sollten. Da wir auch keine große Lust mehr hatten ewig noch unterwegs zu sein nahmen wir uns schließlich auch ein Taxi und waren dann gegen 23 Uhr daheim. Obwohl wir ziemlich müde und fertig waren, freuten wir uns auf unser Telefonat mit Kalli und Michi. Wir brachen zwar noch nicht meinen Telefonatenrekord von 3 Stunden, kamen aber dem Ganzen doch recht nah. ;-) So gegen 2 Uhr kamen wir dann endlich in den Genuss, ins Bett zu liegen und zu schlafen.

Der Sonntag fing dementsprechend spät bei uns an. Sowas wär uns daheim NIE passiert, nichtmal nach einer harten Partynacht und damit wir uns nicht schämen müssen wird die Uhrzeit nicht genannt. :) Nach dem Frühstück bzw. Mittagessen sind wir dann nach Jurong ins Jurong Point gefahren, da es dort auch noch Nähmaschinen gab und wir uns dort auch noch umsehen wollten. Aber wir stellten fest, dass jeder Laden uns noch mehr verwirrte und wir uns lieber im Internet weiter informieren wollten. Im Keller kauften wir dann noch Eiweißpulver für Daniel und fuhren dann wieder heim. Gegen Nachmittag gingen wir wie jeden Sonntag in die Mukibude und stemmten ein paar Gewichte. Nach so einer Anstregung freut man sich, unter die Dusche zu kommen und dann nur noch im Hausanzug rum zu hängen, was wir dann auch taten. Es wurde dann noch ein wenig telefoniert und gesurft. Meine Arbeit wurde mir auch wieder von Ludwig gebracht und somit ging das Wochenende leider auch schon wieder zu Ende.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 8. November 2006 um 11:23:00 und abgelegt unter Julia. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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