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Asien, Asien » Krabi Teil I Sonntag und Montag

Krabi Teil I Sonntag und Montag

So, nun zu dem was euch sicher interessiert. Wie war Thailand, besser gesagt Krabi. Also zunächst mal das was es nicht war oder was es nicht gab:
- es war nicht der weißeste Strand unter der Sonne
- es war nicht das fischreichste Schnorchelgebiet
- es gab nicht das große Frühstücksbuffet
- kurz, es waren nicht die Malediven
 
Aber
- es waren super entspannende Tage
- es war ein Abenteuer
- es war Strand und viel Sonne
- es war eine Erfahrung
- es war gemütlich, wenig los, Hütte fast direkt am Strand
- es gab superleckeres Essen

So und nun genauer:
Am Sonntag sind wir um 12:30 Uhr losgefahren, nachdem wir relativ früh aufgestanden sind und uns noch mal richtig im Fitnessraum gequält hatten. Ludwig hat uns zum Flughafen gefahren und es ging ratz fatz, somit waren wir eigentlich einiges zu früh dran. Für diese Billigflieger haben die ein eigenes Terminal hier, das Budget Terminal, alles einfach, aber zweckmässig. Um 14:10 Uhr hat dann der Checkinschalter aufgemacht und als wir unsere Koffer aufgegeben hatten haben wir am Flughafen noch was gegessen, und das zu super Preisen für einen Flughafen. Jeder ein Sandwich und ein Stück Kuchen für umgerechnet zusammen 3,50 EUR. Wir sind dann in den Abflugbereich und haben uns gerüstet um dann schnell am Gate zu sein, da es bei Tiger Airways freie Sitzplatzwahl gibt. Wir hatten eine gute Position in der Schlange und haben noch einen Platz am Notausgang bekommen, wo man superviel Beinfreiheit hat. Also prima, die erste Hürde gemeistert. Die nächste war, ob wohl der Transfer zum Hotel klappte, da wir das zum ersten Mal alles so ticketlos über Internet gebucht hatten. Als wir pünktlich ankamen sah es nach Regen aus, wie immer wenn wir irgendwo landen (Malediven, SGP, München…). Als wir aus dem Flughafengebäude heraus kamen standen dort viele Leute mit lustigen Schildchen, blos Eberle konnte ich nirgendwo entdecken. Ganz links konnte ich dann was handgeschriebenes ausmachen, das wie Daniel aussah. Auf mein Nachfragen hieß es der Transfer sei noch nicht da, wir sollen bitte noch 10 Minuten warten. Nach 20 Minuten kam dann tatsächlich ein Van angefahren der uns einlud. Innen echt super ausgestattet, mit riesiger Soundanlage, Monitor an der Deck usw., war wohl ein privater Van, der als Taxi benutzt wird. Auf unser Fragen wie lange es zum Hotel dauert sagte er 2,5 Stunden (!!!). Ups, so lang, ist ja fast ne Stunde länger als der Flug dauerte. Naja. Es fing zu regnen an und wurde dann langsam dunkel. Man muss dazu sagen, was man auf der Fahrt so sieht macht einen schon ein wenig nachdenklich. Wenn man sieht wie die Leute hier in Thailand leben, dann kann man sich nur glücklich schätzen. Die leben in Hütten aus Holz mit Wellblechdach, neben dem Haus ein Käfig für die Hühner und vor dem Haus ein Roller und ein grasende Kuh, das sah man die ganze Fahrt. Aber ich denke die Leute sind relativ glücklich. Da wundert man sich dann schon, wie sich Leute in Deutschland, egal in welcher Situation, überhaupt über irgendwas beschweren können. Das ist echt Jammern auf extrem hohem Niveau. Aber ich denke dass man eh nach einer Weile im Ausland eine andere Sicht auf die Dinge in Deutschland bekommt, was eine echt wertvolle Erfahrung ist. Wieder zurück zur Fahrt. Irgendwann hielt der Fahrer dann an und sagte wir seien jetzt an der ersten Fähre. Fähre??? Wieso Fähre, na ja, wird schon stimmen. Gott sei Dank war es dunkel, weil die Fähre sah schon so nicht sehr vertrauenserweckend aus. Nach der Überfahrt, unser Fahrer hatte uns Karten und so gegeben, um uns zu beschäftigen, wussten wir zumindest, wo genau unser Hotel war und dass wir noch mal eine Fähre vor uns hatten. Nach eine kurzen Fahrt waren wir auch schon dort. Eine noch kleinere, noch weniger vertrauenserweckende Fähre. Was soll’s! Wir waren geschafft und wollten ins Bett. Auf diese Fähre passten gerade mal 12 Autos und wenn man die Tür aufmachte war man fast schon im Wasser. Von der Anlegestelle weg waren es dann noch gerade mal 20 Minuten und wir waren im Hotel. Wir haben dann unser Bungalow bezogen und beim Durchschauen einen gar nicht so dollen Geruch im Bad bemerkt. Na ja, hat uns nicht weiter gekümmert. Ins Restaurant wollten wir nicht mehr, wollten alles erstmal bei Tageslicht sehen und so haben wir uns bettfertig gemacht, eine halbe Packung Prinzenrolle gegessen gegen den Hunger und sind dann ins Bett.
Am nächsten Tag sah alles schon freundlicher aus, zumindest aus den verschlafenen Augen. Wieso verschlafene Augen. Na ja, der Wecker klingelte, es war hell, also sind wir aufgestanden und zum Frühstück gegangen. War lecker, wir haben American Breakfast genommen, das heißt großes Omelette, 2 Toast, Marmelade, Butter, Würstchen, Schinken, ein kleiner Fruchtteller mit frischen Früchten, Tee und Saft nach Wahl. Nach dem Frühstück haben wir uns dann strandfertig gemacht und haben den blauen Himmel gleich genutzt. Meer ist einfach prima. Nach einer ganzen Weile schaute ich dann mal auf die Uhr und es war erst Zehn. Hmmm, komisch, erst, da stimmt doch was nicht. Und tatsächlich, es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Es war Montag und mein Handy hatte uns, wie immer wochentags, um 06:40 Uhr geweckt, wir waren um 07:00 Uhr beim Frühstück und um Viertel vor Acht schon am Strand. Das ist unser persönlicher Rekord in einem Urlaub. Wir haben dann den Tag am Strand genossen, haben im Salzwasser gebadet und gefaulenzt. Beim Schnorcheln hat uns die Fischpracht nicht gerade umgehauen, aber es gab ein paar bekannte Sorten, einen schönen großen Schwarm und einige Muränen haben wir auch gesehen.
Gegen Nachmittag hat es dann zugezogen und es hat dann geschüttet und gewittert, wie wohl zu der Jahreszeit jeden Tag, aber das Spektakel war nach 2 Stunden vorbei. Solange haben wir auf unserer Terrasse gesessen und gelesen. Gegen Abend haben wir uns dann geduscht und sind dann zum Abendessen ins Restaurant und waren überrascht. Superleckeres Essen zu minimalen Preisen. So hat unser Hauptgang jeweils 110 Baht gekostet, das sind ca. 2,35 EUR pro Hauptgericht und das war richtig lecker und viel. Dann haben wir uns doch grad noch einen Nachtisch gegönnt. Ich habe einen Kokosmilchsuppe mit Banane drin (wenn ich nur dran denke läuft mir das Wasser im Mund zusammen) und Julia hat gebackene Banane gegessen. Zu trinken hatte jeder eine Dose Cola zu je 64 EUR-Cent, und das Essen haben wir beendet mit einem Cocktail zu je 3 EUR. Jammi!! Gut gesättigt haben wir uns dann in unsere Bude begeben und nach einigen Seiten in unseren Büchern dann geschlafen. Und natürlich haben wir den Wecker noch ein wenig umgestellt.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 26. Oktober 2006 um 05:04:19 und abgelegt unter Daniel. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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