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Asien, Asien » Einkaufen – für deutsche Hünen mit 1,93m gibt’s nur T-Shirts

Einkaufen – für deutsche Hünen mit 1,93m gibt’s nur T-Shirts

Sodele, es ist wieder einiges passiert. Zumindest einiges mit einem gewissen Unterhaltungswert. Und da wir gerade Samstagabend haben und wir gerade ein wunderschönes Mahl hatten und niemand von euch online ist habe ich jetzt ein wenig Zeit und berichte euch mal über das eine oder andere.

Nachdem Julia ja schon einiges über unsere Bleibe berichtet hat gab es bei mir im Büro nicht halb so spannende Ereignisse. Ich hab mich gut eingelebt und habe auch immer wieder ganz interessante Aufgaben. Einzig ein größeres Ziel, auf das man hinarbeiten kann fehlt mir ein wenig. Es sind halt immer kleinere Aufgaben, die relativ schnell erledigt sind. Aber das wird sich auch noch ändern. Im Büro standen die letzten Tage im Zeichen der Vorbereitung auf die feierliche Eröffnung des neuen Büros am Montag. Davon werde ich natürlich noch separat berichten. Auf jeden Fall wurde jeder Kratzer, jede Unebenheit, jeder noch so kleiner Makel vom Chef Terence aufgespürt und sofort an die Instandhaltung gemeldet. Perfektionismus und “sich gut verkaufen” spielt hier bei den ansässigen Kollegen eine wichtige Rolle. Das Licht in dem man sich üräsentiert muss stimmen.

Im Privatleben sieht es auch spannend aus, Julia hatte ja berichtet. Am Donnerstag und Freitag waren jeweils nochmal Leute auf Besuch, die das Chaos dann noch vollends beseitigten, also das Loch wieder zumachten, spachtelten und anstrichen. Am Freitag abends wollten wir dann noch auf den Abschluss des Mid-Automn Festivals (Im achten Monat des Mondjahres wird das Ende der Mongolenherrschaft über China gefeiert. Der Patriot Zhu Yuan Zhang hatte zur damaligen Zeit den Umsturz der Gewaltherrschaft geplant und die Anweisungen an die Mitverschwörer in den süßen Mooncakes versteckt. Dazu findet eine Prozession mit Laternen statt und erinnert an die damaligen Signallampen. Dieses Fest ist gerade bei Kindern sehr beliebt da unter den selbstgebastelten Laternen die schönsten anschließend prämiert werden). Dazu sind wir in das mit Lichtern super geschmückte Chinatown gefahren um dort den im Internet angekündigten Laternenumzug zu sehen. Aber wir haben gesucht und gefragt und gesucht und gefragt und fanden keinen Umzug. Vor lauter Frust sind wir dann mit der MRT an die Harbourfront gefahren, wo wir wieder Laksa probierten. Dieses Mal schmeckte es schon Längen besser als beim ersten Versuch. Echt lecker. Dann sind wir noch in die Orchard Road und mit dem Spät-Shuttlebus kamen wir dann um 23:30 Uhr wieder in der Residence an.

Heute haben wir uns schon im Vorfeld viel vorgenommen. Wir wollten früh aufstehen dass wir gleich zur Öffnungszeit am IKEA sind, weil wir da noch einiges benötigten und dann wollten wir in die Stadt, für mich Schuhe, ne Hose, Hemden usw. zu kaufen. Bei meinen Hochzeits-Dancing-Shoes ist die Ledersohle schon ein wenig dünn, was eigentlich nur daran liegt, dass Kalli und Michi uns immer so oft zum Salsatanzen geschleppt haben ;-) (würden wir gern mal wieder mit euch machen). Naja, auf jeden Fall haben wir es auch geschafft, einigermassen pünktlich aus den Federn zu kommen (kurz vor Neun). Nach einem Frühstück sind wir ins Auto und ab zu IKEA, wo wir auch püntlich zum Tagesstart waren (hier hat IKEA 7 Tage die Woche von 10-22 Uhr offen). Wir haben irgendwie wieder mehr gefunden als auf dem Zettel steht (Julia hat da gute Augen dafür). Als wir fertig waren und das Auto mit allerlei Nützlichem beladen hatten war das Parkhaus schon gerammelt voll und wir verstehen nun auch die Warnung von Karin, am Wochenende ja nie ins IKEA zu gehen.
Da wir auf den nächsten Shuttlebus 2 Stunden hätten warten müssen sind wir gleich mit dem Auto in die Stadt gefahren und sind dann gleich voll motiviert in ein uns schon bekanntes Kaufhaus. Schuhe kaufen! Aber ich hatte wieder nur Flip-Flops an und so musste ich erstmal Socken kaufen um Schuhe zu probieren. Das war das erste Problem, Socken in Grösse 46/47 zu finden, was aber noch vergleichbar einfach sein sollte im Gegensatz zu dem was dann kam. Wir haben echt super Schuhe gefunden (Lederschuhe von Daniel Hechter für 60 EUR), aber nachdem wir den zehnten Schuh in der Hand hatten, der nur bis Grösse 44 erhältlich war fragten wir mal die Verkäuferin, was sie denn in 46 da hat. Die Wahl viel mir nachher recht leicht, weil es genau ein Paar war. Das war zwar ein wenig teurer, aber da ich es nicht ganz hässlich fand und ich Schuhe brauchte habe ich es an der Kasse deponiert. Dann weiter zu den Hosen, wo das nächste Problem bereit stand. Ich sag nur eins, an der Bundweite lag es nicht, dass es so schwer war ne Hose zu finden. Wir fanden schliesslich ne schlichte schwarze Hose, die einigermaßen lang genug war und sich auch noch als Schnäppchen herausstellte (18 EUR). Vergleichweise einfach war der Hemdenkauf, super Hemden von Pierre Cardin anstatt 45 EUR für 18 EUR. Noch ne Krawatte dazu und dann war gut. Aber die sind einfach nicht gewappnet für europäische Kaliber über 1,90 m.
Völlig geplättet sind wir dann weitergefahren in den Plaza Sinagpura, wo wir im Food Center erstmal unsere Akkus wieder aufluden und im Carrefour noch was zu trinken und für den Nachmittagstee leckere frische Mini-Madeleines gekauft haben. Als wir dann wieder daheim waren ist uns eingefallen dass wir eigentlich noch nach einem Friseur schauen wollten, aber das war dann auch egal. Während sich Julia zum Mittagschläfchenhinlegte machte ich Teig, denn ich wollte heut Seelen backen, also halt so richtig schön süddeutsches Gebäck. Der Teig ist dann schön gegangen, die Seelen gezogen und bereit fürden Ofen. Der war schon ganz gut aufgeheizt und ich wollte grad ansetzen, die Seelen in den Ofen zu tun als es ZIPPPPPP! machte. Strom weg. Durch meinen kurz entwichenen Kraftausdruck ist dann Julia auch wieder aufgewacht und wusste gleich was los war. Gott sei Dank bin ich kein Chinese, die verlieren nämlich das Gesicht, wenn sie so aus der Haut fahren. Ich habe dann versucht, die zweite Hauptsicherung wieder reinzutun, aber vergeblich. Also den Service angerufen, der dann aber auch nichts tun konnte. Er hat dann einen Elektroniker angerufen der in einer halben Stunde käme. So lange bin ich dann mit dem Backblech in der Hand zum Appartment von Ludiwg gestiefelt und hab um Asyl für meine Seelen gebeten, die es gern warm haben. Für den geringen Lohn von Anteil in Naturalien hat er dann Asyl gewährt, so dass wir dann abends doch noch schönes Gebäck auf dem Tisch hatten. Danke Ludwig und lass es dir schmecken.
Nach dem Abendessen, das wir mit Tiger-Beer herunterspülten (ein Königreich für Seeradler zum Vesper, wo der Kasten woviel kostet wir hier 0,68l Tiger), haben wir es uns gemütlich gemacht und lassen nun den Samstag ausklingen. Wobei, gemütlich ist es für mich im Moment eigentlich nicht sonderlich. Darum werde ich mich jetzt auch noch duschen und auf Sofa setzen und warten, bis doch noch jemand online geht.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 7. Oktober 2006 um 15:29:30 und abgelegt unter Daniel. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

Eine Antwort zu “Einkaufen – für deutsche Hünen mit 1,93m gibt’s nur T-Shirts”

  1. die grosse meint:

    hey kleiner jetzt weisst du wenigstens
    wie gut es sein kann nicht so groß zu
    sein grins grüssle an euch zwei die grosse

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