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Asien, Asien » Die liebe Stromversorgung…

Die liebe Stromversorgung…

Es gibt Neues aus dem Osten, obwohl, so neu ist das seit Julia’s Bericht vom Freitag gar nicht mehr. Ich bin gerade froh, einen Laptop mit Akku zu haben, sonst wäre das Gerät heut schon ein paar Mal unrühmlich abgestürzt. Irgendwie mag es das singapurische Stromnetz nicht wenn ich in einem italienischen Backofen schwäbische Spezialitäten zubereite.

Aber fangen wir ganz von vorn an. Am Freitag hat Julia vor der Residenz auf mich gewartet, weil wir gleich noch mit dem Auto zum Einkaufen wollten, da wir damit vermeiden konnten, am Samstag so früh raus zu müssen um zum Einkaufen zu kommen. Wieder zuhause habe ich das Abendessen gemacht und ich musste mich schon fast selber loben, mit wie wenig Mitteln man so viel Italien nach Singapur holen kann. Es gab Penne mit Tomaten-Thunfisch-Sauce, hmm! Anschliessend habe ich mich noch mit dem iPod und dem iTunes beschaeftigt, aber das wollte noch nicht so wie ich. Irgendwann habe ich das Ganze dann auf das kommende Wochenende vertagt und bin dann auch schlafen gegangen.
Am Samstag standen wir demnach nicht zu früh auf, sondern ließen es langsam angehen. Ich machte Kaiserschmarrn (oder Kratzete, wie wir Schwaben sagen würden) zum Frühstück. Wir hätten uns arg beeilen müssen, um den 11:10 Uhr Shuttlebus zu bekommen, also stellten wir uns schonmal auf den 14:10 Uhr Bus ein und überlegten solange, was wir mit dem angefangenen Tag machen sollten. Wir haben uns dann darauf geeinigt, nach Marina Bay zu fahren, um der Suntec City Mall einen Besch abzustatten. suntec City sind 5 Hochhäuser, die miteinander verbunden sind, und in denen eine Shopping Mall untergebracht ist. Die 5 Hochhäuser umringen die größte Wasserfontäne der Welt. Leider spuckt die erst abends. Tagsüber bringt sie Besuchern Glück. Um das zu bekommen muss man das Wasser berühren, sich still was wünschen und dann dreimal um die Fontäne laufen. Wer dran glaubt ;-)
Zurück ging es dann in Richtung Raffles Hotel. Raffles war ja sozusagen der Gründervater von Singapur und ist hier allgegenwärtig. Das Raffles Hotel, das noch mit der Architektur des alten Singapur aufwarten kann gehört zu den besten Häusern am Platz. Vorbei am Raffles schlenderten wir noch durch die Chijmes. Das ist ein ehemaliges Kloster des ‘Convent of the Sisters of th Holy Infant Jesus’ (Schwestern des Ordens des heiligen Jesuskind, abgekürzt CHIJ). Die wunderschöne Anlage ist sehr gut erhalten und renoviert und beherbegt nun kleine Kneipen, Clubs und kleine Läden. Im Innenhof kann man sich erholen oder abend in einem der Lokale Live-Jazz anhören. Werden wir mit Besuch mal noch ausprobieren.
Bevor wir den Shuttle nach Hause nehmen wollte hatten wir noch einen kurzen Abtecher im Plaza Singapura geplant, um im Carrefour noch was zu trinken zu kaufen. Im Innenraum der Mall war eine ganz beachtliche Hochzeitsausstellung aufgebaut. Hier stellten Fotografen ihre Werke aus, es gab Hochzeitskleider, Schmuck und noch mehr, und beraten wurde überall. Es wurde sogar eine BRautmodenschau angekündigt. Also nichts wie was zu trinken gekauft und auf dem ersten Zwischengeschoss ans Geländer, von wo aus wir auf das Geschehen herunterblicken konnten. Von dort aus sahen wir auch das Angebot eines Spa-Centers, das wir uns nach der Modenschau noch genauer ansehen wollten. Die Modenschau selbst war gut, nur viel zu dünne Models und kein Kleid, das uns vom Hocker riss. Aber wir brauchen’s ja auch nicht mehr :-) Dann runter zum Stand von dem Spa-Center. Die boten eine ‘Romance Senses Couple Session’ zum Schnäppchenpreis von umgerechnet 40 EUR für beide an. Das Ganze beinhaltet eine einstündige Massage, ein anschliessendes Ganzkörper-Peeling und dann ein Bad an. Für den Preis haben wir zugeschlagen, den Termin kann man bis 31.12.2007 frei wählen. Und als Zugabe haben wir beide direkt noch in der Mall eine Schulter-Nacken-Rückenmassage (15 Minuten) bekommen.
Derart entspannt hatten wir natürlich den Shuttlebus längst verpasst und sind mit dem normalen Bus nach Hause. Dort haben wir dann mit meinen Eltern und Großeltern noch Video-telefoniert. Ist schon nett, auch für die Daheimgebliebenen. Manchmal frägt man sich schon wie das früher ohne Internet, Mail, SMS usw. ging. Zu essen gab es nicht viel, da wir mittags noch in Suntec City gegessen hatten.

Am Sonntag war extremer Langschlaf angesagt. Wir haben uns gegen Elf aus den Betten geschält und haben aufgrund des schönen Wetters beschlossen, nichts zu tun. Naja, nicht ganz nichts, denn nach dem Frühstück ging es erstmal 1,5 Stunden in den Fitnessraum, das muss schon sein. Danach haben wir den wunderschönen Pool unserer Anlage ausprobiert. Wetter war sonnig, manchmal bewölkt und angenehm. Umso erstaunter war ich dann, als am frühen Abend in die Wohnung zurückkehrten und ich auf dem Bauch ud im Gesicht recht deutliche Rotspuren hatte. Ups, da hatte man das Ganze doch wegen des Lüftchens das ging unterschätzt.
Zum Abendessen gab’s leckeres selbstgemachtes Fischcurry mit Reis. Scharf und lecker. Anschließend haben wir den Abend bei einem guten Buch ausklingen lassen. Gegen Spätabend dann noch, leider viel zu kurz und ohne Video mit Kalli und Michi telefoniert. Kalli du bist echt ein Amateur :-D

Heute ging die Woche bis auf den starken Regen am Morgen auf dem Weg zur Arbeit recht unspektakulär los. Bei der Arbeit dann die erste Überraschung. Eine Mail von der Sekretärin (von MTU Asia), dass Dr. Bauer kommen und bis Mittwoch bleiben wird. Da denkt man, man sei weit genug von seinem Chef weg, nichts da :-) alles holt einen ein. Aber war eine angenehme Überraschung. Als ich dann heute auch noch ein ABAP-Problem gelöst hatte, obwohl ich bis heute noch nie was mit ABAP am Hut hatte, da war die Welt in Ordnung und es konnte in den verdienten Feierabend gehen. Julia erwartete mich wieder vor dem Gebäude, weil wir noch frische Ware brauchten (hier sollte man auf der Hitze gekühlte Sachen nicht so lang mit sich rumschleppen, darum gehen wir öfter mal). Zuhause freute ich mich schon aufs Essen, weil ich Ofenschlupfer machen wollte mit dem alten Baguette das wir noch hatten. Also alles vorbereitet, Ofen an und ……. ZIPPP!!!!……. Strom weg. Ich an den Sicherungskasten, aber die Sicherung ließ sich gar nicht mehr einlegen. Ofen aus, alles aus, Sicherung vorsichtig umgelegt… Puh, hält. Ofen wieder langsam hochgedreht, bei 100 Grad … ZIPP, wieder weg. Bei Nachtdienst agerufen, der kam vorbei und meinte, man muesse den Ofen erst auf 60 Grad 5 Minuten vorwärmen. Hab ich noch nie gehärt aber gut. Probiert, wieder ZIPPPP, komisch, die Pizza letztes Mal ging noch, aber das war bevor die an dem besagten Freitag an dem Klimakompressor rumgeschraubt haben. Es blieb mir nichts anderes übrige, als den Ofnschlupfer in der Mikrowelle zu machen. Verrat! Hat aber trotzdem lecker geschmeckt.

So, soviel dazu, ist glaub richtig lang geworden. Hier ist mittlerweile 23 Uhr und ich geh nun in die Heia. Bald gibt’s wieder Neues, spätestens, wenn der Strom sich wieder abmeldet. So lange viele Grüsse in die Heimat!

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 25. September 2006 um 16:58:36 und abgelegt unter Daniel. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

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