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Asien, Asien » Es hätte Freitag der 13. sein können

Es hätte Freitag der 13. sein können

Der Tag fing eigentlich recht unterhaltsam an, da wir übers Netz SWR1 und weitere deutsche Radiosender hören können. Also hörte ich während dem Frühstück die Truckerunterhaltungsmusik von SWR1. Nach dem Abwasch und der eigenen Morgenwäsche musste die Bügelwäsche auch noch dran glauben, bevor der Stuhl komplett unter ihr verschwindet und man ihn nur noch erahnen kann. Manche Dinge ändern sich auch nicht wenn man eigentlich die Zeit hätte und nach jedem Waschen bügeln könnte. Mittlerweile hab ich mich mit dem Kleinkinderbügelbrett irgendwie abgefunden und nun wird halt im Sitzen gebügelt. Mir ging auch schon Kinderarbeit durch den Kopf, aber ich glaube das ist hier auch verboten. Zumindestens bei uns in Deutschland und wenn die das dann mitbekommen würden, hätte ich evtl. ein Problem mit der Wiedereinreise. 

So, nach gemachter Arbeit ging der Tag auch schon in Vergnügung über und ich übte noch ein wenig Posaune. Es war eigentlich die Zeit, zu der ihr erst aufsteht. In den letzten 3 Wochen haben wir uns ein Ritus daraus gemacht, mittags bzw. morgens darauf zu warten, bis die ersten von euch online sind. Doch irgendwie war es diesen Tag irgendwie seltsam ruhig. Kein Kalli, keine Jasmin, kein Tino. Wir machten uns ein bisschen Sorgen und stellten schon Theorien auf, was denn daheim los sein könnte. Ich zähl einfach ein paar auf damit der Blog nicht zu kurz aussieht. ;-)

1. Sie hatten alle verschlafen

2. Kalli hatte Internetverbot, da er am Vortag zu spät zur Arbeit gekommen ist

3. Tino könnte mit der Feuerwehr unterwegs sein

4. sie haben die Nase voll und meiden unseren morgendlichen Kontakt. Könnte ich ja irgendiwe verstehen, wenn ich die Person am anderen Ende nicht leiden könnte, aber ich bin froh wenn ich mich jeden morgen sehe und würde, wenn es bei euch nicht der Fall wäre, für dieses Verhalten keine Entschuldigung akzeptieren

Nach dieser mittäglichen Enttäuschung hab ich lustlos im Internet gesurft und bin auf manch seltsame Seite gekommen. Jetzt weiß ich in was für einem Mondwinkel wir geboren und was wir vom Mondzeichen sind. Das Ergebnis war bei mir relativ enttäuschend, aus meiner Sicht. Ich hab sämtliche Angaben nochmals überprüft, doch es war alles richtig und da ich noch nicht so bin kann ich nur noch so werden wie es dort gestanden hat. In bin laut dem Internet im Waage-Mond geboren und die Personen sind höflich, diplomatisch, liebenswürdig und nachgiebig. Naja wir lassen es einfach mal so stehen und jeder denkt sich seinen Teil und zu diesem Thema keine Kommentare.

Jetzt bin ich total vom Thema abgekommen, ich wollte doch eigentlich von meinem Tag erzählen. Da ich mich mit Karin in der City verabredet hatte, fing ich dann an meine Sachen zusammen zu suchen und mich zu richten. Plötzlich machte es ZIP und die Klimaanlage war aus. Ich dachte mir, “okay, das kennen wir ja von den ersten zwei Tagen”, also zum Sicherungskasten und die Sicherung wieder rein. Weil ich ja sowieso gehen wollte machte ich 2 Klimas aus und ließ nur noch eine laufen. Keine 5 Minuten später machte es ein lauteres ZIP und die Haupsicherung von der kompletten Wohnung war rausgesprungen. Nach mehreren Versuchen und einem Telefonat mit Daniel blieb mir nix anderes übrig, als zur Rezeption zu gehen. Bei mir kam richtig Freude auf. Also nix wie zum Lift, denn mein Date war schon in einer guten Stunde und ich musste ja noch mit dem Bus in die Stadt fahren. Die Türen öffneten sich und irgendwie hatte der liebe Gott glaub ein bisschen Nachsicht mit mir und unser Hausmeiser stand rauchend (per Gesetz hier verboten) im Lift. Vor lauter Wut auf diese eigentlich typischen südländische Beschaffenheit der Instandhaltung der hiesigen Stromversorgung, bekam ich diesen Mann glaub nur mit den Worten “No Power in the apartment” in die Wohnung, wo er dann total fassungslos da- und die Welt nicht mehr verstand. Ich probierte ihm irgendwie die Umstände zu erklären wie es zu dieser Panne gekommen ist und da er erst am Vortag da war und die Klimaanlage gereinigt hatte war es für ihn noch viel unverstänlicher, dass der Strom durch das Benutzen aller Klimaanlagen ausgefallen ist. Er stand kurze Zeit etwas hilflos da und murmelte die ganze Zeit “No Power” und schüttelte dabei nur den Kopf. Er holte sein Werkzeug und kam dann anschließend mit Verstärkung. Nun wurde erstmal der Sicherungskasten von dem äußeren Teil der Klimanlage begutachtet. Beide waren sehr vertieft in ihre Unterhaltung und man hätte meinen können sie sind am schimpfen, da sie irgendwie nicht die Ursache des Stromausfalles fanden. Nach dem wieder Strom vorhanden war und sie aber noch nicht fertig waren mit ihrer Arbeit und die Klimanlangen beim Anschalten sofort wieder die Sicherung umlegte, fragte ich ihn einfach ob ich gehen könnte da er ja einen Schlüssel hat und ich einen Termin. Hier ist igendwie alles kein Problem. Bei uns hätte man warten müssen bis die fertig sind und dann noch was unterschreiben usw., wir kennen ja alle solche Situationen. Für alle die es wissen wollen, sie haben den Kompressor der Klima ausgetauscht.

Nach dieser Aufregung war ich froh mich mit jemandem auf deutsch zu unterhalten. Mit Karin ging ich dann los und besorgten mir eine Sing-Tel-Nummer. Anschließend gingen wir dann noch typisch Malaisch essen was wirklich prima war. Wir schlenderten durch die Straßen und sie zeigte mir noch die Emerald Hill Road. Dieses Gässchen liegt ziemlich gut versteckt und zeigt aber die früheren Häuser von Singapur. Es sind wirklich sehr niedliche Reihenhäuser mit einem südländischen Touch. Es sind leider eine von den wenigen Resten vom alten Singapur, die meisten wurden von den typischen glasverkleideten Hochhäusern ersetzt.

Jetzt hab ich ca. 2 Stunden diese heutigen Tages diesem Beitrag gewidmet, obwohl es sicherlich den einen oder anderen überrascht, dass man so lange braucht aber manchmal kommen die Wörter nicht vom Kopf in die Finger oder manchmal auch gar nicht in den Kopf und man hat eine Blockade. Damit mein Wortschatz nicht irgendwann versiegt, werde ich mich jetzt dann noch meinem dritten Buch widmen.    höflich, diplomatisch, liebenswürdig und nachgiebig. höflich, diplomatisch, liebenswhöflich, diplomatisch, liebenswürdig und nachgiebig. ürdig und nachgiebig.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 22. September 2006 um 06:56:19 und abgelegt unter Julia. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

3 Antworten zu “Es hätte Freitag der 13. sein können”

  1. Jassi meint:

    Hallo Julia,
    damit Du Bescheid weißt was heute morgen los war. Ich musste schon sehr früh ins Geschäft (bin schon um sieben gegangen) und hatte davor den Laptop nur ganz kurz an. Und der Tino ist aufgestanden und gleich in die Wohnung abmaschiert. Deshalb waren wir heute morgen nicht online. Was allerdings mit dem Kalli war, weiß ich nicht.
    So, jetzt bist Du im Bilde ;-)

    Wünsche Euch noch einen schönen Abend.
    Liebe Grüße Jasmin

  2. Kalli meint:

    Hallo Julia,
    sorry, aber an jenem Morgen ist alles schiefgelaufen, so dass ich leider mein Skype nicht anmachen konnte:
    Wir hatten erst Stromausfall dann war ich im Stress, da ich den Fischen was zum Trinken geben musste…

    Liebe Grüße aus Good Old Germany!
    Kalli & Michi

  3. Oma Bergemann meint:

    Hallo Julia,
    sitze hier bei Ralph am PC und komme mit der Technik nicht so richtig klar.Wir grüßen euch auf diesem Wege recht herzlich.
    Wir schauen uns eure Bilder und Notizen an.
    Habt ja schon einiges erlebt.Hauptsache es geht euch gut und immer schön cool bleiben.
    Gruß von Oma ,Opa und Ralph

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