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Asien, Asien » Geburtstag in der Ferne

Geburtstag in der Ferne

So, nun mal wieder ein kleiner Beitrag von mir, wollte mal berichten, wie es so ist, den Geburtstag in der Fremde zu feiern.
Aber fangen wir von Vorne an. Also bei Dienstag, da hab ich ja den letzten Beitrag geschrieben. Also die Arbeit war recht unspektakulär, aber nachdem mich alle immer fragen wie ich mich den mit Kollegen hier so verstehe und wie es mit dem Englisch läuft werde ich hier auch noch ein paar Worte dazu verlieren.
Also meine Chefin hier, Shirley, die ist voll in Ordnung, aber ich durchschau se halt manchmal noch nicht so ganz, kann sie nicht so richtig einschätzen. Mein linker Nebensitzer, Teck Lee Eng (wird nur mit Teck Lee angesprochen), der ist voll witzig und cool, mit dem hatte ich schon richtig Spaß. Alter, kann ich nicht einschätzen, ein wenig lichtes Haar hat er, soll ja aber nichts heißen. Meine rechte Nebensitzerin, Irene Nah (wird mit Irene angesprochen) spricht immer sehr leise, deshalb versteh ich sie manchmal ein wenig schlecht, aber sie ist so das Mütterchen hier, versorgt alle immer wieder mit kleinen Leckereien. Ansonsten hab ich rein fachlich eher mit Teck Lee zu tun. Von der Arbeitsweise her sind die sehr organisiert und reden weniger miteinander, weil jeder seine Arbeit macht, die meisten haben einen MP3-Player neben sich liegen und hören nebenher Musik. Ich hab mich da schon eingepasst, aber dazu später mehr. Ansonsten sind alle hier sehr hilfsbereit. Ich hab leider noch nicht so ganz erfüllende Arbeiten gemacht bisher, bin aber noch in der Einarbeitungsphase.
Als ich am Dienstag abends heimgekommen bin hat mich meine wundervolle Frau schon mit dem Essen erwartet, es gab Bratkartoffelbrei (sind sehr weichkochend hier die Kartoffeln) und einen gemischten Salat. War sehr sehr lecker. Dann sind wir noch in den Fitnessraum. Ich hab seit langem mal wieder Gewichte gestemmt, aber zum Aufwärmen und Runterkommen bin ich jeweils noch 15 Minuten geradelt. Und dann mal wieder richtig gepumpt. Juhuu! Julia hat derweil den Stepper und anschließend das Rad vergewaltigt. Hat auf jeden Fall gut getan, aber ich hab heut noch Schmerzen, was ein gutes Zeichen ist.
Gestern dann hatte ich Geburtstag. Nachdem in der Nacht schon des Öfteren das Handy gesummt hatte habe ich morgens erstmal die SMSs gelesen und mich darüber gefreut. Julia wollte mich eigentlich nicht alleine frühstücken lassen und mit mir frühstücken, aber er ich hab sie nicht geweckt. Das fand sie dann nicht so doll und mir tat es dann leid. Im Geschäft habe ich es erfolgreich verschwiegen, dass ich Geburtstag hab, hab mich aber über viele Mails und Chatgrüsse aus der Heimat gefreut, die mich den ganzen Tag über erreicht haben. Ich hab dann früher Feierabend gemacht, weil ich noch mit Julia in die Stadt zum Essen wollte. Daheim hat ist mir dann schon der wunderbare Geruch von frischem Gebaeck entgegen gekommen. Julia hatte Cookies gemacht und Geschenke gab’s dann auch noch. Juhuuu! Es ist zwar ungewohnt und ein wenig komisch, nur zu zweit so in der Ferne zu feiern (war ja das erste Mal), aber das Tolle an dem Geburtstag ist auch, dass mich in den kommenden Tagen noch mal Geschenke erreichen werden J Nach den Cookies haben wir uns dann per Shuttlebus auf den Weg gemacht. Erst waren wir in Little India beim Essen. Es gab „Paper Dosai“, das ist so eine Art Pfannkuchen mit verschiedenen Dips. Am Anfang denkt man dass man davon nie satt wird, aber nach dem Ding war ich richtig voll gefuttert. Und eine Portion kostet 2,30 S$, ja ihr habt richtig gelesen, das sind für zwei Portionen umgerechnet 2,30 EUR. Dann haben wir noch Obst gekauft und sind wieder in die Orchard Road. Da sind wir in den Apple-Shop und haben uns richtig was gegönnt, Julia von ihrem Geburtstagsgeld und ich so zum Geburtstag. Wir haben 2 iPods gekauft mit Hülle, zwar nur den kleinen, aber immerhin den ganz neuen, der erst seit 1 Woche auf dem Markt ist. Nachdem wir beim Essen so gespart hatten, war das auch verdient. Außerdem fallen wir so unter den Singapuris nicht mehr auf, die ja mit Ohrstöpseln und Flipflops auf die Welt kommen. Und nun kann ich mich auch Büro richtig integrieren ;-) Dann haben wir uns im Starbucks noch einen Schoko-shake gegönnt und sind mit dem Bus wieder nach Hause. Dort wollten wir noch Lieder auf den iPod, aber nach einigen Songs ist der Laptop abgeschmiert, und dann haben noch einige Gratulanten aus der Heimat angerufen, was mich gefreut hat. Somit war es dann auch 0:30 Uhr als wir ins Bett kamen.

Auf diesem Weg noch mal vielen Dank für die vielen Grüsse, Gedanken und Glückwünsche. Es ist schön wenn man weiß, dass so viele Leute an einen denken. Und auch Danke an Julia für den Tag, sie musste ja alles ersetzen. Hast du toll gemacht.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 21. September 2006 um 06:56:08 und abgelegt unter Daniel. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

2 Antworten zu “Geburtstag in der Ferne”

  1. Karin und Josef meint:

    freut uns das du einen so schönen Geburtstag hattest und es euch richtig gut ging

  2. Bucher_Monika meint:

    Hallo Julia,ich habe deine Mutter gestern getroffen.Hat mir euere Adresse gegebenIch habe grad die bilder angeschaut.Super das ihr zwei das macht.Viele liebe grüßle von den Bucher`;s aus Meckenbeuren.

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