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Asien, Asien » Wohnst du noch oder lebst du schon

Wohnst du noch oder lebst du schon

So, ich mal wieder. Dass die Beiträge von Julia sich allgemein besserer Resonanz erfreuen als meine habe ich wohl schon bemerkt, aber ich lasse mich nicht entmutigen und schreibe weiter fleissig. Übung macht den Meister ;-)
Am Freitag war mal wieder das Wochenende greifbar, und obwohl ich erst seit nun einer Woche voll arbeite sehnt man dann das Wochenende herbei. Bei der Fahrt zur Arbeit, heute planmässig und ohne Verfahren, hat dan der Himmel schon seine Schleusen geöffnet, es hat geschüttet wie aus Eimern. Den Rest des Tages hat euch Julia ja schon geschildert. Nach der Arbeit hatten Julia und ich heut noch Großes vor, deshalb ist sie mir mit dem Bus entgegen gefahren. Ich hab sie dann am Strassenrand aufgesammelt, was nicht so einfach war, da sie weder unser Auto erkannt noch auf mein Hupen reagiert hat. Trotzdem haben wir es dann irgendwann geschafft und sind dann in Richtung Osten gefahren, bis wir endlich in der Tiefgarage eines wohlbekannten schwedischen Inneneinrichtungsspezialisten standen. Juhuuuu, hier gibt es auch IKEA. Wir sind dann durch die Gänge geschlendert und haben viele bekannte Dinge gesehen, nur am Preis haben sie hier ein wenig gedreht. So kostet ein Wippstuhl, der bei uns 69 EUR kostet hier nur 25 EUR. Da wir ja hier in Singapur leben, aber noch nicht wohnen, haben wir noch ein bißchen Deko und Frischhaltedosen usw. gekauft, damit es doch ein wenig wohnlicher wird. Zum Abendessen gab es dann die allseits beliebten IKEA-Hotdogs, ich meinte bei uns würden die 1 EUR pro Hotdog kosten, darum waren wir schon ein wenig stutzig, weil sie hier nur ein 1S$ kosten, aber den Grund fanden wir schnell heraus. Hier gibt es an der Selbstbedienungstheke keine Röstzwiebeln dazu. Betrug!

Am Samstag hieß es dann früh aufstehen, da wir eine große Lieferung erwarteten. Die kam dann auch recht pünktlich um kurz nach Neun. 12 Umzugskartons plus 3 kleine Pakete. Juhuuu, unser Zeug ist da, aber wohin nun damit, wo wir gerade gelernt hatten, wochenlang mit 2 Hosen und 3 t-Shirts auszukommen. Und so war erstmal pures Chaos angesagt, zumal wir nicht wirklich wussten, wo wir die ganze Winterkleidung, die wir ja für de Winter in Detroit eingepackt hatten, sinnvoll verstauen sollten. Aber wir haben hart gearbeitet und so war das Chaos nach 2,5 Stunden schon wieder beseitigt. Nun ist zwar in Julias Schrank kein Platz mehr für neue Einkäufe aber meine Kreditkarte dankt’s ihr. Aber ist jetzt schon wesentlich wohnlicher und nun haben wir alles, was man so zum Leben braucht. Nachmittags haben wir dann den 14:10 Uhr Shuttlebus in die City genommen und sind dann erstmal essen gegangen. Und haben Laksa probiert, das Nationalgericht hier. Das ist eine scharfe Currysuppe folgenden Inhalten: Brot, Spaghetti, lummeliges Zeug das nach Fisch schmeckt, Muscheln und Garnelen. Nach einiger Recherche stellte sich dann heraus, dass das lummelige Zeug Tintenfisch ist. OK, damit kann man leben. Gegessen wird das Ganze mit einem chinesichen Suppenlöffel und Stäbchen, dementsprechend sieht man dann hinterher aus. Gesättigt und noch mit einem süssen Shake mit Agar-agar Stückchen drin (schmeckt wie eingeweichte Gummibärchen) ausgestattet ging es weiter die Orchard-Road entlang in Richtung Carrefour. Ihr denkt jetzt vielleicht, dass das französisch klingt. Ja, ihr habt recht, das ist eine große französische Supermarktkette, die hier auch Geld verdienen will, was auch gelingt, denn der Supermarkt ist super. In der Mall hate dann eine Fila Boutqie noch Ausverkauf und ich habe für mich eine tolle Tasche erstehen können für sagenhafte 10 EUR. Für das Geld bekommt man normal nicht mal ne Fälschung in der Türkei.
Heim ging’s wieder, mit Einkauftüten und Tasche bewaffnet, mit dem Shuttlebus. Und dann gab es wieder einen kleinen Monsunschauer. Man hat nichts mehr gesehen draussen, so hat das geschüttet und innerhalb kurzer Zeit stand das Wasser zentimeterhoch auf den Strassen. Wir dachten immer, die Kanäle, in denen immer nur ein Rinnsal läuft, seien groß dimensioniert, heute nicht, die waren voll. Respekt an die Kanalisation hier, bei uns wären die Keller randvoll. Aber das sind die Tropenregen hier. Nach ner Stunde war das Spektakel vorbei und die Strasse wieder trockn. Wahnsinn. Zuhause angekommen machten wir uns Jasmintee und aßen was Süßes (nachdem heute die Waage kam und jeder 3kg abgenommen hat bisher, was soll denn das???). Dann ging der Telefonmarathon los, erst 1,5 Stunden Ute, dann 1,5 Stunden Kalli und Michi und dann ne halbe Stunde Bremen. Aber es ist schön, so den Kontakt zu halten und macht auch immer wieder Spass. Vor allem wenn man hört, mit was ihr in der Heimat so zu kämpen habt (böse Erd-Fleckenzwerge an der Wand und so ;-) ).

So, da heute schon Sonntag ist, sich das Wochenende wieder dem Ende neigt und wir bis halb Elf im Bett waren geht es jetzt nachher gleich los in die Stadt in Richtung Chinatown. Weiteres beim nächsten Mal, euch einen schönen Sonntag.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am 17. September 2006 um 06:05:11 und abgelegt unter Daniel. Die Kommentare mit diesem RSS 2.0 Feed verfolgen. Sie können ein Kommentar schreiben oder ein Trackback hinterlegen.

3 Antworten zu “Wohnst du noch oder lebst du schon”

  1. Michi & Kalli meint:

    hallo Daniel!!

    auch du bekommst nun auch mal ein großes Lob für deine tollen Artikel, die wir immer mit großer Freude lesen. Aber was ist denn ein böser Erdfleckenzwerg?! ;-)

    Lieber Gruß Kalli & Michi

  2. Karin und Josef meint:

    Hallo ihr zwei Lieben
    Wir lesen jden Tag eure neuen Eindrücke und sind froh dass ihr euch langsam eingewöhnt habt.Übrigens wir treiben fast jeden Tag Sport laufen zur Höchstform auf bis ihr wieder kommt Mama und Papa

  3. die grosse meint:

    hallole ihr zwei
    hab mal gestöbert was ihr so treibt!
    Hut ab Julia, wüsste nicht ob ich mich
    gleich allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen wollte.Eure
    Berichte treiben sogar mich Computermuffel ins Internet!! Freu mich schon auf weitere
    Berichte und Bilder

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